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Test: Kia ProCeed GT

Weil Dreitürer in der Kompaktklasse offensichtlich niemand mehr kauft, überlegte sich Kia für die „Pro“-Variante seines Golf-Gegners Ceed eine neue Spielart, die eigentlich eine alte ist: den Shooting Brake. Der fesche Kombi hat ebenfalls fünf Türen, er sieht jedoch deutlich dynamischer aus als der klassische Ruck­sack-Bruder namens Sportswagon. Beim Kof­ferraum heißt es freilich ein paar ­Abstriche ma­chen, doch groß genug ist das Ladeabteil allemal – vor allem im Vergleich zur 2200 Euro billi­geren Hatchback-Variante. Insassen zwickt es am ehesten im Kopf­bereich, zum einen weil der ProCeed 42 Millimeter niedriger ist, zum anderen weil er als Topmodell GT serienmäßig ein Panorama-Schiebe­dach hat.

Stichwort GT: Die Fahrleistungen des 1600er-Turbobenziners liegen auf anspre­chendem Ni­veau, im durchaus harmonischen Sport-Modus ist der Sound zudem richtig sportlich, ohne aufdringlich zu werden. Alltagstauglich gibt sich auch das Fahrwerk: Trotz straff­e­rer Abstimmung gegenüber dem normalen Ceed teilt der „Pro“ keine groben Stöße aus. Bis die Shooting Brake-Version auf Basis der aktuellen Merce­des A-Klasse kommt, ist der ProCeed jedenfalls allein auf weiter Flur, mit deutschem Design und slowa­ki­scher Produktion ist er freilich ähnlich aufgestellt – mit seinem Preis natürlich weitaus besser.

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