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Jaguar präsentiert den legendären E-Type und den SUV E-PACE als Teil der Ausstellung „Beauty“ von Sagmeister & Walsh

Jaguar ist offizieller Partner der am 11. Mai im Museum Angewandte Kunst Frankfurt startenden Ausstellung „Beauty“. Gemeinsam mit seiner Studiopartnerin Jessica Walsh nimmt Grafikdesign-Superstar Stefan Sagmeister die Besucher mit spektakulären interaktiven Installationen auf eine sinnlich-vergnügliche Suche. Und stellt die Frage: Was ist Schönheit und warum fühlen wir uns von ihr angezogen? Geht es um das Thema Schönheit und Design, darf Jaguar nicht fehlen. Der Jaguar E-Type von 1961 galt nicht nur für Enzo Ferrari als „das schönste Auto der Welt“. Alle weiteren Modelle mit der Raubkatze folgten dem Prinzip des eleganten, zeitlosen Designs, das gepaart mit Dynamik das Ideal von Form und Funktion wahrte. Davon zeugen in der bis zum 15. September 2019 laufenden Ausstellung ein ausgestellter Jaguar SUV, der kompakte E-PACE und eine Modellvariante des legendären Jaguar E-Type – ein rotes Coupé der Serie I.

Der in New York lebende und arbeitende Österreicher Sagmeister demonstriert zusammen mit seiner amerikanischen Studiopartnerin anhand von Beispielen aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign, dass wirklich Schönes sich nicht in L’art pour l’arterschöpft. Sondern tatsächlich auch besser funktioniert. Unterstützt von Erkenntnissen aus der psychologischen Ästhetik vertritt das renommierte Künstlerduo den Standpunkt, das Schönheit mehr ist als eine rein oberflächliche Strategie, sondern die Wahrnehmung der Menschen stimuliert und die Welt zu einem besseren Ort macht. Carsten Balmes, Direktor Marketing & PR, Jaguar Land Rover Europe, pflichtet in einem Grußwort zur Ausstellungseröffnung bei: „Schönheit ist kein Selbstzweck, sondern ein Mehrwert – etwas, das das Leben in jeder Form, einfacher, angenehmer und funktionaler macht sowie das Handeln positiv beeinflusst. Sagmeister & Walsh inspirieren uns, ja fordern unsdazu auf, uns auf diese Schönheit einzulassen.“

Jaguar E-Type begründete 1961 ein automobiles Design-Ideal
Das Schönheit zeitlos sein kann und sich nicht kurzfristigen Modeströmungen beugen muss, zeigt eindrucksvoll die Geschichte des Jaguar Designs der letzten fast 60 Jahre. Der auf dem Genfer Automobilsalon von 1961 enthüllte Jaguar E-Type hält nicht nur bis heute den Geschmacksempfindungen der Neuzeit stand, sondern begründete ein Designideal, das die Balance zwischen Ästhetik, Funktion, hoher Performance und Sorgfalt in der Entwicklung fand. Wie es Stefan Sagmeister definiert: „We find beauty in something done well“– Schönheit ist auch Ausdruck von Qualität.

Ausgehend vom Allzeit-Klassiker E-Type entwickelte sich die Jaguar Design-DNA bis heute in ständiger Evolution, doch unter Bewahrung bestimmter Design-Konstanten, stringent weiter. Der XK von 1996 und dann besonders der erste XF von 2008 markierten den Übergang zum Jaguar-Design der Moderne.

Der F-TYPE kam 2012 als legitimer Nachfolger des großen Vorbilds E-Type auf den Markt – die modernen Anforderungen an Aerodynamik, Sicherheit und Funktionalität erfüllend und erneut als Roadster und Coupé erhältlich. Die muskulöse Formensprache des Sportwagens inspirierte auch die ab Mitte 2016 angelaufene PACE-Familie der Jaguar SUV. Beginnend mit dem F-PACE tragen auch sie den prominenten Kühlergrill, kraftvoll nach hinten eingezogene Hüften und die tropfenförmige Grafik der Seitenfenster.

Diese einzigartige Handschrift der Designer unter Leitung von Designdirektor Ian Callum trägt auch der gerade erst in New York zum „Design Car of the Year“ (ebenso wie der F-PACE 2017) gekürte elektrische Performance-SUV I-PACE.

Ian Callum auf die Frage, was gutes Autodesign ausmacht. „Wenn der Fahrzeugbesitzer sagt: Wow, that’s my car!“

Bei einer Panel Diskussion im Rahmen der Wiener Station der Beauty-Ausstellung waren sich Sagmeister und Callum, zwei Meister aus unterschiedlichen Sujets, einig: Es ist leicht, etwas Funktionales zu designen, während es weniger leicht ist, etwas zu kreieren, das es wert ist, als Designprodukt bezeichnet zu werden. Die Aufgabe des Designers sei es eben nicht nur, Dinge zu schaffen, die Sinn machen, sondern auch den Anspruch zu erfüllen, gut auszusehen oder gar zu gefallen. Auf die Frage, was gutes Autodesign für ihn ausmache, antwortete Ian Callum: „Wenn der Fahrzeugbesitzer einfach nur sagt: ‚Wow, that’s my car!’“

Stefan Sagmeister

Der in Bregenz geborene Stefan Sagmeister ist als Grafikdesigner und Typograf über die Landesgrenzen Österreichs bekannt. Besonders die einschlägigen Plattencover unter anderem von den Rolling Stones oder Talking Heads zählen zu seinen bekanntesten Arbeiten. Gemeinsam mit Jessica Walsh gründete Sagmeister 2012 in New York seine Agentur. Sagmeister & Walsh werden mit ihren Arbeiten in der Werbe- und der Kunstwelt gefeiert.

Die Ausstellung „Beauty“ gastiert nach ihrer ersten Station in Wien nun im Frankfurter Museum Angewandte Kunst (Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main). Sie geht bis zum 15. September 2019.

Öffnungszeiten

Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

Eintritt

12 Euro, ermäßigt 6 Euro (pro Ausstellung), 16 Euro, ermäßigt 8 Euro (Kombiticket) Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Studierende der Goethe-Universität Frankfurt, der Städelschule und der HfG Offenbach frei.

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