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NoVA-Neuaufstellung

Die österreichische Normverbrauchsabgabe (NoVA) ist eine Zusatzsteuer beim Kauf eines Neuwagens, sie wird abhängig vom CO2-Ausstoß und damit vom Spritverbrauch des betref­fenden Fahr­zeugs be­rechnet. Im Wahlprogramm der FPÖ zur letzten Nationalratswahl wurde eine Abschaffung der NoVA propagiert, was vielleicht den einen oder anderen dazu bewogen hat, seine Stimme den Blauen zu geben. Ver­kehrs­minister Norbert Hofer ließ auch Anfang diesen Jahres verlautbaren, dass er für eine Abschaffung sei. Doch das letzte Wort hat das schwarze bzw. türkise Finanz­ministerium – und da winkte man umgehend ab. Man wolle die NoVA lieber noch stärker ökologisieren.

Soeben schickte Finanzminister Hartwig Löger erste Pläne zur NoVA-Reform in Begutachtung. Wenig überraschend wird nur leicht an den üblichen Stellschrauben gedreht. Bei Autos mit geringem Normverbrauch wird die NoVA ein kleines Bisschen günstiger, bei jenen mit hohem Verbrauch ein großes Stück teurer. Eine Win-win-Situation für den Fiskus, die den Wählern dann als tolle Klimaschutzmaßnahme verkauft wird.

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