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Berggasthof Kohlschnait

Gleich am ersten Sonntag unseres Urlaubs hatten wir den Gasthof Kohlschnait der Familie Eder auf unserem Plan. Der Gasthof war nicht weit von unserer Bleibe entfernt und somit ideal für die erste kurze Wanderung bzw eigentlich wars ja ein Spaziergang. Dachten wir.

Von unserem Haus gings erstmal 30 Minuten schön eben voran. Keine grosse Sache. Kurz darauf sah man den Gasthof schon am Berg. Ja, richtig: am Berg!

Als ungeübter Flachlanddings, der schon ins Schwitzen kommt, wenn er die 20 cm zum Crossfit-Trainer erklimmt waren die folgenden 30 Minuten anstieg kein „Bemmerl“.

Wenn man also nicht allzugut zu Fuss unterwegs ist, so wie ich, oder nicht schon am Anstieg einen Erschöpfungstod erleiden will, so wie ich, sollte man eine Anreise mit dem Auto in Erwägung ziehen.

Dennoch, die Anstrengung hat sich allemal gelohnt. Man wird vor Ort superfreundlich bedient und fühlt sich sofort wie Zuhause.

Der Gastgarten sieht aus, wie ein Gastgarten eines Berggasthofs aussehen soll. Kindern wird am angrenzenden Spielplatz einiges geboten. Doch nun zum Wichtigsten:

Das Essen war hervorragend. Schnell am Tisch, frisch zubereitet und von einer Qualität die man nur noch selten bekommt. Lediglich die Portion war etwas knapp. Wer mich jedoch kennt weiss, dass dies meistens der Fall ist.

Das Fleisch des Kohlschnait-Schnitzels war wunderbar saftig und zart. Die Füllung aus Speck, Schinken und Käse genau richtig abgestimmt und die Kräuterpanade hat dem Ganzen noch das gewisse Etwas gegeben.

Der gemischte Salat als zusätzliche Beilage war frisch und schmeckte so garnicht nach Glashaus oder Holland.

Würde bzw werde ich so definitiv wieder bestellen.

Nachspeise hab ich ausgelassen. Ich wollte etwas Platz für die Brettljause lassen, die ich im Vorfeld anvisiert und als „Snack“ vorm heimgehen eingeplant hab. Leider hat uns ein aufkommendes Gewitter diesen Plan zunichte gemacht. Wir mussten schnell aufbrechen und im Nachhinein tuts mir leid. Sowohl die Topfentorte als auch der Schoko-Nuss-Kuchen sahen hervorragend aus.

Fazit: Es gibt drei kleine Minuspunkte die aber eigentlich keine richtigen sind:
Der Aufstieg (dann fahr halt mit dem Auto)
Die Portionsgrösse (nimmst halt ne Suppe davor oder ne Nachspeise hinterher)
und das Sitzfleisch (auf Dauer werden die Holzbänke unbequem aber vermutlich gibts Sitzauflagen, wenn man fragt)

Dem Gegenüber steht das definitv beste Schnitzel meines Lebens, wunderbares, selbstgebrautes Bier, hervorragender Zirbenschnaps, Wirtsleute die ihren Beruf lieben und leben und ein umfangreiches Programm vor Ort beginnend bei Kinderspielplatz über einen Bogenparkours bis hin zur Rodelbahn.

Findet man alles unter www.rodelbahn.at

 

 

 

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