Privat

Brot(bier) und Spiele!

Lange haben wir darauf gewartet, fast hätte uns Corona den zweiten USA-Urlaub in Folge zunichte gemacht. Schon im Sommer war uns klar, dass wir nicht, wie üblich im September/Oktober einreisen werden dürfen. Trotz Impfung und Pipapo. So haben wir damals schon unsere Urlaubstage für November geplant obwohls zu dem Zeitpunkt in Wisconsin vermutlich Scheisskalt sein wird und die Regenwahrscheinlichkeit wird irgendwo bei 600% liegen.

Anyway, es hat auch sein gutes. Ich hab gleich mal vorgeschlagen, dass wir da ja meinen Geburtstag im Lambeau Field beim Spiel gegen die Seahawks feiern können. Gut, wir haben also alles auf diesen Termin gelegt. Die letzte Möglichkeit, alles umzudrehen rückte näher und just an dem Freitag, an dem wir eigentlich Plan B aktivieren wollten (Irland, Malle oder sonstwas) sickerte aus dem Weissen Haus durch, dass die Einreisebeschränkungen mit 8. 11. gelockert werden.

Heisst also, dass der dicke Herr Gratzl am ersten Tag, an dems möglich sein wird, an die Tür der Homeland Security klopft und „let me in!“ rufen wird!

Jetzt hoff ich nur, dass ich mir bis dahin keinen Virus mehr einfang. Ich brauch nen PCR Schas zum einreisen.

Somit gehts also am 8. 11. nach Chicago mit der obligatorischen Nacht im Red Roof Inn in Michigan City. Warum Michigan City werd ich jedes Jahr gefragt.

Todeszellen des Indiana State Prisons

Michigan City ist ein nettes kleines Städtchen südlich von Chicago direkt am Lake Michigan. Da gibts alles, was wir in der ersten Nacht brauchen wenn uns der Jetlag um 3 Uhr früh aus dem Bett beutelt. Walmart und Meijers sorgen dafür, dass wir 24/7 einkaufen können. Culver´s verköstigt uns mit feinsten Butterburgern und Cheese Curds, der See sorgt für die Aussicht und das Runterkommen nach Flug und Migration, Bier gibts auch und meine morbide Seite wird angestachelt wenn ich über die Mauern des Indiana State Prisons auf die Todeszellen des States Indiana schau und mir so meine Gedanken mach, wie es wohl im Häfn so ist.

Das heisst, der Montag wird gleich mal chillig enden. Ich werd mit ner Dose Miller light in der Hand beim Monday Night Football wegpennen während Sepp verzweifelt versuchen wird, mich wachzuhalten und dann halt ein paar Fotos macht, wie dämlich ich nicht ausschau wenn ich beduselt wegpenn.

Ach ja Mama, ich hab ne Reisekrankenversicherung! Keine Sorge! Beim letzten Mal in dieser Gegend hatte ich ja die Gelegenheit, das Gesundheitswesen in den Staaten genauer zu erkunden und wurde eine Nacht lang mit Morphium ruhiggestellt. War mein billigster Rausch in den USA.

Vitalfrühstück im IHOP

Gut also, Dienstag nach der Shoppingtour und hoffentlich einem fetten Frühstück beim Ihop gehts dann runter nach Nashville, TN. Auf unserer Rundreise 2017 glaub ich, haben wir uns in diese Partyhochburg verliebt. Es ist irgendwie wie Malle für alte Menschen. Countrymusik, Whiskey, Livemusik in den Bars und alles ist irgendwie wurscht. Damals hat uns die Kellnerin mit einem Shot dermassen zugerichtet, dass wir erst am nächsten Tag um 3 Nachmittag wieder annähernd lebensfähig waren. Die Menschen, welche am Hotelflur mit Unterhosen rumgerannt sind, erwähn ich hier nicht.

War also ein erfolgreiches Wochenende in Nashville. Da brauchen wir ein Revival.

Geplant ist, dass wir Donnerstag früh dann auschecken, uns die Parade anlässlich des Veterans days anschauen und uns dann auf den Weg Richtung Chicago machen.

Unterwegs wird dann ein Nightstop irgendwo in der Gegend von Indianapolis eingelegt.

Freitag abend dann Basketball in Milwaukee, Samstag weiter nach Green Bay wo wir dann feiern, bis Montag früh dann nach Chicago zurückgondeln.

Am Weg nach Chicago dann die üblichen 10 bis 15 Shopping-Stops um das ganze Klumpert für zuhause einzukaufen (Schuhe, Hosen usw. ich brauch endlich gscheite Converse für den Winter). Danach nochmals chillig Essen gehen und Dienstag gehts dann ab nach Hause.

Donnerstag nachmittag treff ich dann noch meine Liebste und dann wars das schon wieder mitn Urlaub.

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