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Darum ist der Polestar 2 in der Schweiz so beliebt

Warum ist uns der jüngste Schützling der chinesischen Konzernmutter Geely und Volvo so sympathisch? Nach sieben Tagen mit dem Polestar 2 ahnen wir es. Es scheint nämlich so, als hätte man bei der Konzeption der E-Limousine ein Augenmerk auf Helvetien gelegt – und dabei nicht nur unsere guten Gepflogenheiten übernommen.

Mit einer Ladung durchs ganze Land?
Die Strecke von Romanshorn nach Genf, querer gehts kaum durch die Schweiz, beträgt über die A1 360 Kilometer und sollte somit für den Polestar 2 zu bewältigen sein – obschon Autobahnkilometer nicht zur Vorzeigedisziplin heutiger E-Fahrzeuge zählen. Laut WLTP-Zyklus weist das Schweizer Auto des Jahres nämlich eine Reichweite von 470 Kilometern auf. Diese sei realistisch, wie viele meiner Berufskollegen schreiben.

Aber: Die netten Damen und Herren scheinen den neuen Polarstern nur bei Temperaturen nahe dem zweistelligen Plusbereich gefahren zu haben. Uns hats eiskalt erwischt, als Mitte Januar die Temperatur und mit ihr die Reichweite unseres Testwagens ins Bodenlose stürzte. Trotz vollgeladener 75kWh-Batterie zeigte uns die digitale Instrumentenanzeige nach 140 km nur noch 50 Prozent der verfügbaren Batteriekapazität an. Mit dem Polestar 2 einmal durch die Schweiz – ja, aber nur, wenn kein Schnee liegt.

Mr. Understatement
Mit dem kühlen Weiss an sich hat unser Testwagen jedoch keine Mühe – sollte er als fahrbarer Superlativ einer Schnee-Sport-Nation auch nicht. Dank Allradantrieb und 408 PS Systemleistung, meistert der Polestar 2 auch eisiges Terrain mühelos – wenn man will und darf sogar seitwärts. Zugegeben: Nach einem protzigen Performance-Fahrzeug schaut unser Begleiter nicht aus, keine Verspoilerung, keine Fake-Lufthutzen, nichts. Ganz nach dem Motto: «Man hat und kann, stellt es aber nicht zur Schau» – ziemlich schweizerisch, oder?

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