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Der Land Rover Defender macht sich etwas frei

Ein Jahr nach der Premiere freut sich Land Rover über mehr als 50.000 verkaufte neue Defender weltweit, sechs Prozent davon gingen nach Deutschland. Grund für den Erfolg ist nicht zuletzt ein gelungener Imagetransfer. Die bei voller Fahrt schlotternde Segeltuchhaube des „Landis“ gibt es zwar nicht mehr, dafür aber ein nicht ganz billiges Faltdach. Wir haben es für eine Probefahrt geöffnet.

So unvollkommen wie unverwüstlich ist der Land Rover der ersten Generation, der in die Rente mit 67 geschickt wurde. Savannen-Romantik und Daktari-Feeling ergreift fast jeden, der einmal unter dem Segeltuchdach der frühen „Landis“ Platz genommen hat. Der Name Defender war längst noch nicht erfunden, da galt der kantige Alu-Allrader schon als Geländewagen-Ikone. Heute haben Sicherheits-, Sensor- und 4×4-Technik einen Grad an Perfektion erreicht, der es auch ungeübten Fahrerinnen und Fahrern erlaubt, herausfordernde Geländepassagen „mit links“ zu meistern. Frischluftfanatiker kamen dabei bislang nicht auf ihre Kosten. Abhilfe kann die Faltdach-Version des 90er Defenders leisten, der jetzt das an Motor- und Karosserie-Varianten immens gewachsene Angebot der Baureihe ergänzt.

Den Fahrgastraum völlig der Überdachung zu entkleiden, wie es noch bei der ersten Generation mit enormem manuellen und zeitlichen Aufwand möglich war, gelingt heute nicht mehr,. Jedoch legt der elektrische Faltmechanismus eine Dachöffnung von immerhin 70 x 77 Zentimetern frei – für die Großwild-Beobachtung im Chobe-Nationalpark beste Voraussetzungen.

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