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Der neue Jaguar XF fährt dem SUV-Trend entgegen

Die gute alte Limousine. Noch ist sie auf deutschen Straßen keine Rarität. Aber die Treffer werden seltener. Denn auch, wenn gefühlt jeder Zweite über SUVs schimpft, sie haben die deutschen Straßen erobert – und somit gewissermaßen auch eingefleischte Limo-Fahrer abgeworben.

Erhöhtes Fahren ist schwer in Mode. Dabei kann es doch auch so schön sein, etwas tiefer zu sitzen. Quasi eins mit dem Asphalt zu sein. Sportlicher lässt es sich so allemal um die Kurven wedeln. Im Jaguar XF zum Beispiel. Besonders beliebt: der XF 30d. Ein Sechszylinder, mit 300 Diesel-PS und einem maximalem Drehmoment von 700 Newtonmetern, das einen bei Vollgas förmlich in die Sitze presst.

Doch das war einmal: Seit Ende 2020 ist dieser Motor im XF Geschichte. Wenn Selbstzünder, dann D200. Alternativ gibt’s zwei Benziner: den P250 und den P300.

Zurück zum Diesel. Wie schlägt der sich denn so? Mit 204 PS vielleicht einen Tick zu schwach auf der Brust? Ganz sicher nicht. Ihm greift ein Mildhybrid-System unter die Arme. Von 0 auf 100 km/h stürmt der XF, der natürlich nach wie vor auch als Sportbrake (Kombi) erhältlich ist, in 7,6 Sekunden. Maximal sind 235 km/h drin – also mehr als ausreichend

Dazu passt das Fahrwerk. Die Raubkatze setzt auf einen gelungenen Mix, ist komfortabel und sportlich zugleich abgestimmt. Kurven mag die Limousine von der Insel besonders gern. Legt man es darauf an, nimmt der XF sie im Sturm. Da ist kein Wanken oder Schwanken, millimetergenau lässt er sich um die Ecken zirkeln.

Macht Spaß. Aber nur kurz, denn eines kann der neu überarbeitete XF noch besser: Gleiten, einfach so dahin schippern. Und das wird belohnt. Während der Testrunden pendelte sich der XF bei 6,9 Litern Diesel-Kraftstoff ein. Für ein über 1,8 Tonnen schweres Gefährt ist das ein sehr guter Wert.

Und dabei sieht man auch noch gut aus. Zwar konnte sich der XF auch vor dem Facelift schon sehen lassen, jetzt wurde aber noch einmal ganz bewusst etwas nach geschärft.

Was auffällt? Der Kühlergrill vor allem. Er ist jetzt größer, mächtiger, sorgt für eine breiter wirkende Frontpartie. In ihm funkeln kleine, akkurat angeordnete Steinchen im Diamanten-Look mit der Sonne um die Wette. Eingerahmt wird der Mega-Grill durch neu gestaltete LED-Tagfahrlichter, die an den Buchstaben „J“ erinnern. Jaguar nennt diese Kreation passenderweise auch „Double J-Blade-Design“.

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