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Discovery Sport im Test:

Traditionell und innovativ zugleich

Geländegängigkeit, Langstreckentauglichkeit, riesiges Ladeabteil – das sind die bekannten Stärken des Discovery Sport, nun garniert mit einem fortschrittlichen Plug-in-Hybridsystem.

Angetreten ist er eigentlich als Nachfolger des Freelander – dem traute Land Rover nicht mehr so ganz die großen Stückzahlen zu, deshalb musste der Discovery Sport ran. Dieser war von Anfang an größer ausgelegt als der kompaktere Freelander, zudem sollte er vom Image des größeren Discovery profitieren. Dieser hat sich eine riesige Fangemeinde erworben, dank seiner Kombination aus großem Platzangebot und reichlich Offroadtalenten.

Hier setzt der Discovery Sport an, bringt auf 4,6 Metern Länge recht viel unter. Bis zu 1,8 Kubikmeter beträgt das Stauvolumen, zudem kann er als Fünf- oder Siebensitzer konfiguriert werden. Feierte Land Rover im ersten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends rechts groß die Einführung einer Start-Stopp-Automatik im Freelander (II), so sind die Engländer beim Discovery Sport ein paar Schritte weiter. Jüngster Coup ist die Installation eines Plug-in-Hybridsystems, bestehend aus einem Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,5 Litern Hubraum und einem Elektromotor. Hinzu kommt ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 15 Kilowattstunden, was eine rein elektrische Reichweite von mehr als 50 Kilometern in Aussicht stellt. Diesem Wert kamen wir beim TT-Test während ausgedehnter Fahrten im Innsbrucker Ballungsgebiet recht nahe. Für die Langstrecke jedoch muss der emsige Dreizylinder bemüht werden, was sich auf Autobahnen schließlich bezahlt macht.

Im Test benötigte der Discovery Sport als P300e schließlich 8,1 Liter Treibstoff je 100 Kilometer. Nicht gerade wenig, dennoch beachtlich angesichts eines Fahrzeugs mit einem Eigengewicht von annähernd 2,2 Tonnen. Und nicht zu vergessen: Auch im Gelände kann er dank verschiedener Terrain-Response-Einstellungen recht viel bewirken.

Innovationen leistet sich Land Rover nicht nur beim Antriebssystem, sondern auch beim Instrumentarium: Volldigitale Anzeigen leuchten hinter dem Lenkrad, dazu kommt ein wertiger, horizontal ausgerichteter Touchscreen mit vielfältigen Infotainmentfunktionen. Gegenüber früheren Systemen hat die Qualität der angebotenen Technik gewonnen, für die Einarbeitung braucht es dennoch Zeit. Die Klangqualität des Soundsystems und die gestochen scharfe Darstellung auf dem Bildschirm verdienen gleichwohl höchsten Respekt.

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