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FAHRBERICHT: LAND ROVER DEFENDER PHEV

Elektrisch ins Gelände

Zum ersten Mal bietet Land Rover den Nachfolger des legendären Defender auch als Plug-In-Hybriden an. Taugt der Stromer auch was im Gelände?

Physik ist relativ. Und höchst subjektiv, wenn man hinter dem Lenkrad eines neuen Land Rover Defender sitzt, tief nach links geneigt an einer schrägen Felswand. „Der muss jetzt einfach kippen“, sagt der Verstand, während man sich instinktiv in Richtung Beifahrertüre streckt: „Das eine Croissant mehr heute morgen war vielleicht das eine zuviel, das die Gewichte ungünstig verschoben hat.“ Hat es wohl doch nicht. Denn der mit Reserverad über fünf Meter lange und mehr als 2,6 Tonnen schwere Offroader denkt gar nicht daran, sich in eine unstabile Seitenlage zu begeben. Bis zu 45 Grad Schräge bekommt er hin, ist später im Datenblatt nachzulesen. Noch zehn Meter weiter, und er steht wieder auf waagerechtem Grund.

Auf halbwegs waagerechtem Grund. Denn der Defender PHEV wühlt sich gerade durchs Gelände. In der Nähe von Manresa, nordwestlich von Barcelona, will Land Rover zeigen, dass der Nachfolger dem legendären „Landy“ nicht nur ebenbürtig, sondern deutlich überlegen ist. Und das auch im rein elektrischen Fahrbetrieb. Und im Gelände.

Denn erstmals gibt es den Defender auch mit Plug-in-Hybrid. Und der schafft bis zu 53 Kilometer lautlos und mit purer Elektrokraft. Unter der Haube des Fünftürers arbeitet ein Duo, bestehend aus einem Zwei-Liter-Benziner der Ingenium-Reihe und einem Elektromotor. Der Benziner leistet 221 kW / 300 PS, der Stromer steuert 105 kW / 143 PS bei. Macht eine Systemleistung von 297 kW / 404 PS.

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