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Fahrbericht Volvo XC 40 Recharge P8 AWD:

P wie "Pure Power"

Das „P“ beim XC 40 P8 AWD steht „P“ steht für „Pure“, also „rein“ respektive „rein elektrisch“. Könnte aber auch für „Power“ stehen, denn davon bietet er genug, wie die acht in der Volvo-Hierarchie verrät. Zwei E-Maschinen wuchten je 204 PS an Vorder- und Hinterhufe. Dazu kommen 660 Nm Kraft. Bei Bedarf schießen wir binnen 4,9 Sekunden auf 100 km/h – dank Allrad steht immer genug Grip parat. Auch jenseits der 120 km/h geht es munter weiter, bis bei 180 km/h abgeregelt wird.

Das Gewicht liegt mit knapp 2,2 Tonnen leider eher im oberen Bereich, da der brutto 78 kWh bietende Akku 300 Kilogramm wiegt und in einem crashsicheren Rahmen hängt. Der bringt mit den geänderten Versteifungen im ziemlich leeren Vorderwagen weitere 200 Kilogramm extra auf die Waage. Die „Leere“ dort erlaubt aber einen 31-Liter großen „Frunk“. Der „Umbau“ vom Verbrenner zum Stromer bringt auch hier einige (unnötige) Extra-Pfunde.

Der Allrad variiert die Akzentuierung

Trotzdem stimmen Platz und Power. Beim Allrad hat grundsätzlich die vordere E-Maschine die Oberhand. In Kurven verschiebt der XC 40 seine Leistung nach hinten, was ihn dynamischer macht und sauber in Kurven eindrehen lässt. Bei Fahrwerk und Fahrmodi sparte sich Volvo viele Programme: Der P8 AWD federt gekonnt und findet einen tolle Synthese zwischen Rollen und One-Pedal-Feeling. Auf der Autobahn verliert er nicht bei jedem Fahrpedal-Lupfer sofort Speed, doch in der Stadt kann man vorrausschauend sehr gut ohne Bremspedal fahren. Schade nur, dass der Wind ab 120 ziemlich tost und schnelle lange Bodenwellen das Gewicht spürbar werden lassen. Auch der Verbrauch fiel auf unserer ersten autobahnlastigen Ausfahrt mit 26, 8 kWh/100 km eher hoch aus. Die Reichweite des 75 kWh netto bietenden Akkus beträgt so ziemlich exakt 280 Kilometer. Gelassener gefahren kann man bei nicht zu extremen Temperaturen gut die 300-Kilometer-Marke knacken.

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