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INTENSIV-TEST: RANGE ROVER VELAR D300 (2021)

Gleichmäßigkeits-Rennen

Für Freunde des anspruchsvollen Designs: Das sportliche SUV interpretiert der Velar mit einer ganz besonderen Ästhetik. Auch nicht gerade Mittelmaß ist der neu entwickelte Dieselmotor: Als Reihen-Sechszylinder hat er Seltenheitswert und kombiniert gleichmäßigen, ruhigen Lauf mit echtem Sportsgeist. Geändert haben sich zudem die digitale Ebene und das Innengeräusch. Der Jahrgang 2021 im großen Test.

Der Velar ist ein Designauto …

Er interpretiert das Thema des sportlichen SUV mit einer eigenen Ästhetik.
Bisheriger Konsens in dieser Klasse war es, einen Coupé-Dachbogen über den massiven Unterbau zu spannen, was den Karosseriekörper gedrungen und bullig erscheinen lässt. Klassische Beispiele dafür sind das GLE und GLC Coupé von Mercedes, oder im günstigeren Bereich der Renault Arkana.

Der Velar geht quasi in die entgegengesetzte Richtung: Er ist fast so lang wie ein Range Rover Sport und ähnlich breit, aber deutlich niedriger. Die Räder sind dagegen riesig. Diese Proportionsverschiebung wirkt wie Body-Stretching, der Körper erscheint schlanker und länger, die unverändert gerade Dachlinie und das zugespitzte Heck unterstützen diese Wahrnehmung.

Damit der Plan aufgeht, ist das Outfit voll durchchoreografiert, zum Beispiel reichen die Lichter weit in die Seitenlinie hinein, um die Silhouette zu strecken, und die Türgriffe werden in der Karosserie versenkt, um die Klarheit der Linien nicht zu stören (was unser Fotograf im Eifer des Gefechts vergessen hat :-).
Alles in allem ein Auto für Freunde des anspruchsvollen Designs, die auch das Alleinstellungsmerkmal genießen werden: Ein SUV mit vergleichbarem Auftritt gibt es nicht.

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