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Jaguar F-Pace: Stark durch Elektrokraft

Der Jaguar F-Pace wurde aufgehübscht. Und erstmals gibt es jetzt einen Plug-in-Hybridantrieb. Fahrbericht mit allen Fotos, technischen Daten und Preisen.

Porsche hat schon lange einen, Maserati, Bentley und Lamborghini inzwischen auch, Aston Martin erst seit Kurzem. Bei so gut wie keinem Autohersteller fehlt heutzutage ein SUV (= Sport Utility Vehicle) im Modellangebot. Das gilt auch für Marken, die in erster Linie für besonders edle oder besonders sportliche Fahrzeuge bekannt sind. Nur Ferrari lässt noch ein wenig auf sich warten: Der Purosangue, so der Name des SUV aus Maranello, kommt nächstes Jahr auf den Markt.

Da war Jaguar um einiges früher am Start: Von den Briten gibt es seit 2018 den 4,40 Meter langen E-Pace und bereits seit 2016 den F-Pace. Letzterer spielt bei Jaguar die Rolle des SUV für den gehobenen Anspruch und bietet mit 4,73 Metern Länge vor allem deutlich mehr Platz.

Der stärkste und teuerste SUV von Jaguar:
Der F-Pace mit Plug-in-Hybrid

Das Facelift-Modell des Jahres 2021 hat sich neben einigen optischen Retuschen an der Karosserie vor allem hinsichtlich des Antriebs weiterentwickelt. Zur Wahl stehen nun sechs verschiedene Motoren, drei Diesel und drei Benziner. Wobei nur einer von ihnen, der P250-Benziner, nicht elektrifiziert worden ist. Vier der Triebwerke werden von einem elektrischen Turbolader unterstützt, ein Turbobenziner arbeitet als Plug-in-Hybrid mit einer 155-PS-starken, mit dem Getriebe verblockten elektrischen Maschine zusammen. Allradantrieb zeichnet alle Versionen aus.

Für die erste Testfahrt wurde der modernste Antriebsstrang ausgewählt, der Plug-in-Hybrid, an dessen Heck die Typenbezeichnung P400e prangt. Mit einer Systemleistung von 297 kW/404 PS ist dies auch die stärkste und teuerste Antriebsversion des Jaguar F-Pace. Anschaffungspreis: mindestens 70.774 Euro. Für so viel Geld sollte man einiges geboten bekommen.

Der erste Eindruck macht sich am Wohlgefühl des Fahrers im Innenraum fest. Das Ambiente mit edlen Ziernähten an den Lederpolstern und Einfassungen lässt genauso wenig zu wünschen übrig wie die Platzverhältnisse und die neu gestaltete Cockpit-Landschaft. Lobenswert auch, dass die Klimaeinheit nun wieder separat mit klassischen Knöpfen und schnell zu findenden Touch-Feldern auf der Menüoberfläche zu bedienen ist. Das Infotainment-System mit dem 11,4 Zoll großen Touch-Display mit leicht gebogenem Screen ist ein echter Gewinn im Vergleich zum Vorgängermodell.

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