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Jaguar I-Pace 2021 im Test:

Das unterschätzte Performance-Elektroauto

Wenn es um Elektromobilität geht, findet der Jaguar I-Pace in der Regel nur wenig Beachtung – völlig zu unrecht, wie unser Test über 2.000 Kilometer mit dem sportlichen Premium-Elektroauto zeigt.

Wir schreiben das Jahr 2018. Während sich Tesla schon einen Namen im Bereich der Elektromobilität gemacht hat und als Vorreiter der Future Mobility gilt, befinden sich die meisten traditionellen Autobauer – vor allem im Premiumbereich – noch im Dornröschenschlaf. Hersteller wie BMW, die mit dem i3 bereits ein erstklassiges Elektroauto im Portfolio haben, kehren der Technologie gar den Rücken zu, um sich auf Verbrenner zu konzentrieren.

Erst als 2019 auch dem letzten klar wird, dass offenbar kein Weg an der Elektromobilität vorbeiführt, kündigt ein Hersteller nach dem anderen die „Elektrifizierung seiner Flotte“ an – sei es nun Mercedes-Benz mit dem EQC, Porsche mit dem Taycan oder Audi mit dem E-Tron.

Zumindest gilt das mit Blick auf die deutschen Premium-Hersteller. Die britische Marke Jaguar hingegen hat ihr erstes vollelektrisches Modell bereits im Jahr 2018 auf den Markt gebracht: den I-Pace. Das Problem an der Sache: Obwohl das sportliche Performance-Elektroauto schon seit drei Jahren auf dem Markt ist, kennen es nur wenige.

Wir haben uns den Jaguar I-Pace 2021 genauer angeschaut – und erklären, warum dieser eines der wohl am meisten unterschätzten Elektroautos ist.

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Der Jaguar I-Pace war seiner Zeit voraus

400 PS, fast 700 Newtonmeter Drehmoment, eine 90-Kilowattstunden-Batterie und eine Reichweite von 480 Kilometer im WLTP-Zyklus. Das waren die Eckdaten, mit den der erste vollelektrische I-Pace im Sommer 2018 antrat, die Elektromobilität auch außerhalb der Tesla-Welt salonfähig zu machen. Tatsächlich war das 4,68 Meter lange SUV zum damaligen Zeitpunkt das einzige Premium-Elektroauto für längere Strecken, das jemand kaufen konnte, der keinen Tesla wollte.

Für Fans der Elektromobilität war der Jaguar I-Pace ein echtes Highlight. Allerdings sprach das Fahrzeug mit Preisen zwischen 78.000 bis 100.000 Euro eben nicht den Elektroauto-Enthusiasten an, der die Mobilitätswende mitgestalten wollte, sondern vielmehr eine zahlungskräftige Käuferschicht mit Premium-Anspruch, die Wert auf Sportlichkeit und Performance legt.

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