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Jaguar I-Pace im Test:

Edel-Raubkatze attackiert Tesla Model X und Audi e-Tron

Haben Sie 77.300 Euro übrig? Denn das kostet das aktuelle Modell des Jaguar I-Pace EV400 – mindestens. Dafür gibt’s 400 PS, eine angebliche Reichweite von gut über 400 Kilometer und ein edles Interieur. Unser Test zeigt, dass Jaguar nicht nur die Schwachstellen vom 2018er Modell, das Sie hier im Video sehen, ausgemerzt hat, sondern im Edel-E-SUV-Segment den Platzhirschen Tesla und Audi gefährlich nahe kommt.

Wer sich einen Jaguar leistet, der macht sich in der Regel keine Gedanken über Schnäppchen oder Chancen, Geld zu sparen. So wird es wohl die Käufer nicht stören, dass der I-Pace schon mit seinem Basisreis jenseits der Förderschwellwertes von 65.000 Euro liegt . Der Preis unseres Testwagens klettert gar auf 104.569 Euro – allein die 18fach verstellbaren Vordersitze machen schon 6.690 Euro auf der Sonderausstattungsliste aus. Fahrassistenzpakete, 20-Zolll-Leichtmetallfelgen und Dekorelemente tun ihr Übriges.

Der Jaguar macht somit seinem Image einer Luxusmarke alle Ehre, wenngleich es doch Dinge beim I-Pace 2021 gibt, die Geschmackssache sind oder über die wir uns im Test zu dem Preis gewundert haben – positiv wie negativ. Unser Fazit am Ende des Textes zeigt, dass der Jaguar I-Pace durchaus eine Aufenthaltsberechtigung unter den E-SUVs hat – und das sogar zu einem vergleichsweise fairen Preis.

Der I-Pace ist kein schnittiger Schlitten, wirkt dennoch windschlüpfriger als ein klassischer SUV oder sein unmittelbarer Kontrahent, das Tesla Model X. Denn der I-Pace bleibt mit einer Höhe von 1,565 Metern doch über zehn Zentimeter niedriger als das Model X (1,684 Meter) und immer noch 7 Zentimeter niedriger als der Audi e-Tron. Die Außentürgriffe fahren beim Schließen der Türen bündig an die Karosserie ein – das ist zwar kein Alleinstellungsmerkmal, wirkt aber beim I-Pace sehr smooth und verbessert natürlich den CW-Wert.

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Mit einer Länge von 4,682 Metern fällt der Brite auch nicht allzu riesig aus – so wirkt der I-Pace eher wie eine hochgebockte Limousine als ein SUV, bietet aber mit den großen Türen viel Komfort beim Ein- und Aussteigen. Übrigens: Ab Tempo 100 senkt sich die Karosserie durch die (optionale) Luftfederung um einen Zentimeter, was ebenfalls den Luftwiderstand reduziert.

Während der I-Pace von vorne sportlich-elegant aussieht, fällt die Rückpartie massiv aus. Bei unseren Testern fiel beim ersten Anblick öfter der Satz: „Ganz schön dicker Hintern!“. Die Heckscheibe kann eher als Schießscharte herhalten, zumal der Dachhimmel sich hinten rasch absenkt, was zudem Personen auf der Rückbank jenseits der 1,90 Meter Körpergröße die Köpfe einziehen lässt. So muss man sich also beim Rangieren vorrangig auf die 3D-Kameras verlassen, die ihren Job im Test sehr gut machten.

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