Privat

keep on calling me…..

es gab in den letzten 2 jahren einige dates.. die meisten waren wirklich nett… eins war „vernachlässigbar“ aber bloss bei klara und eli hab ichs geschafft, das hintergrundgeräusch aus dem kopf zu bekommen… dieser nervige tinnitus der mich ständig daran hinderte, mich fallenzulassen und das beste anzunehmen indem er mir permanent das schlechteste als gut vorgaukelte…

in den letzten tagen hab ich nun wirklich begonnen, die schattenseiten festzuhalten und visualisier mir die täglich… am kühlschrank, am badezimmerspiegel, am handy… und so erinnert mich das morgendliche zähneputzen stets an die akteneinsicht bei der bullerei in der südsteiermark und mittlerweile hat es auch aufgehört, im herz zu stechen und bringt mich nur noch zum kopfschütteln. liebe und hass, der grat ist schmal nur manchmal dauerts halt ne zeitlang bis man von einer seite auf die andere kippt.

jetzt ists nun mal an mir, meine zeit zum hassen gekommen wobei, eigentlich ists mir wurscht. ich hab mein leben wieder.. mein kopf ist leer… wobei, so leer nun auch wieder nicht.

hab mir grad im bad die glatze nachgezogen, such mir was schickes raus und mach mich dann so langsam aufn weg nach bratislava. nach wochenlangen umwerben hab ich heut endlich mein date mit der asia-lookalike zuckerbäckerin.

ist aber heut ne rein informelle sache… kennenlernen, essen, trinken, beschnuppern. 

gestern abend bzw heut nacht bin ich ja noch anständig auf „meine“ alten hadern reingekippt…. hab dann noch einiges tiefer in der erinnerungskiste mit den cds, fotos und briefen gwühlt und gleich meine playlist um einige schätze erweitert.

war schon ne schöne zeit damals… grad 96 und 97… so traurig auch alles war. so sehr ich mich woche für woche am abgrund befand und mehrere male von der stadtmauer „gerettet“ werden musste, so einzigartig war alles… wunderschöne orte „gelebt“ und vermutlich, nach meinung der dorfältesten besudelt. wie oft hat man schon gschmust beim besucherbuch vom soldatenfriedhof… vor allem in freistadt haben die friedhöfe ihre eigene charakteristik. der russische liegt abgelegen auf einem kleinen hügel über der stadt. damals war er verwildert und teils zugewachsen. es gibt kaum ne strukutur, alles ist irgendwie sich selbst überlassen. eine wunderschöne kulisse für fotos.

der deutsche hingegen war immer sehr deutsch. gras gemäht, die gräber in reih und glied angeordnet. der tod in buchhalterischer reinheit. zackig, exakt, fürs vaterland. eingebettet inmitten einer wunderschönen grünen lichtung. irgendwie hats mich immer dorthingezogen wenn regenwetter war. ich sass dann an der komischen halle die dort steht, liess mir vom regen die tränen aus dem gesicht waschen und bin irgendwann betrunken oder bekifft eingedöst…

gelegentlich hab ich auch meine dates mitgenommen… meist aber am russischen friedhof. der war romantischer. mike wird das bestätigen können der ist ja auch irgendwann auf den geschmack gekommen 😛

es war schon eine schöne zeit… dankeschön an – keine ahnung was es war – dass mich wieder in diese zeit zurückgebracht hat… für eine nacht… oder zwei…

morgen ist ja noch frei, am nachmittag ist n kleines bbq sitin bei freunden und sonntag werd ich mich auf die spenadl schleppen und meinem vegetarischen dings fremdgehen…

am ende ist alles gut! immer! versprochen!

 

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