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Land Rover Defende im RNZ-Autotest

Eine Legende auf vier Rädern

Legende. Das ist ein Begriff, der gerne mal herausgekramt wird, wenn es darum geht, ein Auto-Modell anzupreisen, das schon länger auf dem Markt ist. Das sich einen Namen gemacht hat. Ob’s immer angebracht ist? Ansichtssache.

Beim Defender aus dem Hause Land Rover dürfte es keine zwei Meinungen geben. Wenn diese Burg auf vier Rädern nicht als Legende durchgeht, welches Fahrzeug dann? Seit 1948 auf dem Markt, weit über zwei Millionen Mal produziert – mit dem Defender haben die Briten Automobil-Geschichte geschrieben. Der Defender steht für Abenteuer, für Ausflüge an Orte, an denen normale Autos schlapp machen.

Ende Januar 2016 sollte dann alles vorbei sein. Die Produktion wurde eingestellt. Die Fans trauerten – aber nur kurz: Im Frühjahr 2019 machte Land Rover den Rückzieher vom Rückzieher.





Hier beginnt die Geschichte des Neuen, des L663. 2019 wurde er erstmals auf der IAA präsentiert. Der erste Eindruck damals: Nicht mehr ganz der Alte, das Urige, das Rustikale ist etwas verloren gegangen. Aber auch der Nachfolger kann sich sehen lassen, wirkt stylisher, ist einer fürs Rampenlicht. Erhältlich ist der Defender in der 90er-Variante, mit kurzem Radstand und drei Türen. Oder als 110er, der mit einer Länge von 4,76 Metern nicht zu übersehen ist. Rechnet man das Reserverad am Heck hinzu, sind’s sogar knapp über fünf Meter.

Nähert man sich dem Defender zum ersten Mal, läuft quasi direkt auf ihn zu, kommt man sich vor wie ein Bergsteiger. Die Front ist mächtig, so massiv, dass sie unbezwingbar erscheint. Furchteinflößend ist dennoch anders, dafür sorgen die Lichter. Kugelrund sind die, erinnern an die Kulleraugen vom Teddybär aus dem Kinderzimmer. Abgerundet wurde die gelungene Optik des Testwagens durch weit ausgestellte Radhäuser und schicke 22-Zoll-Alufelgen, die unter diesem Brocken aber gar nicht so groß wirken.

Motorisierungen hat der Defender ein paar im Angebot. Benziner, Diesel und auch einen Plug-in-Hybrid. Die Testrunden wurden mit dem größten Diesel im Sortiment gedreht. Dem D300. Und der geht vorwärts. Dank seiner 300 Pferdestärken stürmt der Sechszylinder-Turbodiesel in sieben Sekunden auf Landstraßen-Tempo. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 209 km/h angegeben, wurde auf der RNZ-Testfahrt aber nicht annähernd anvisiert.

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Source
rnz.de
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