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Land Rover Defender 110

– In der Fahrspur einer Ikone

Story Highlights
  • Die Neuauflage des ultimativen Geländewagens stellt sich hier als Land Rover Defender 110 – die längere von zwei Versionen – einem detaillierten Test.

Es ist zwei Jahre her, als wir die Weltpremiere des neuen Defenders auf der IAA, damals noch in Frankfurt, erleben durften. Die Erwartungen waren extrem hoch – bei Publikum und Fachpresse.

Mittlerweile rollt der Nachfolger längst über staubige Steppen, felsige Bergpässe und vom Monsun in Schlammstränge verwandelte Hochebenen. Doch man sieht ihn auch immer öfter auf mehrspurigen Autobahnen.

Höchste Zeit also, den neuen Offroader mit dem so schwer lastenden Erbe einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Bei unserem Testfahrzeug handelte es sich um einen Land Rover Defender 110 in der Ausstattungsvariante „SE“ mit einem Sechszylinder Diesel, dem D300. Die Außenfarbe – ein überaus trefflicher Farbton – besitzt den vielsagenden Namen Gondwana Stone. Fahrbericht.

Optische Highlights des Land Rover Defender 110

Zurückhaltung ist etwas, was man diesem Fahrzeug mit Sicherheit nicht unterstellen kann. Als längere 110-Version – es gibt noch eine kürzere 90-Variante – überschreitet der neue Defender inklusive seinem vollwertigen Ersatzrad am Heck die Fünf-Meter-Marke in der Gesamtlänge.

Von vorne schindet eine Front, so massiv wie die Eiger-Nordwand, enormen Eindruck beim Betrachter. Die ringförmigen LED-Tagfahrlichter lassen die Scheinwerfer wie Augen einer gutmütigen, aber an Kraft nicht zu unterschätzenden Riesenechse aus Urzeiten erinnern.

Die Seitenansicht beherrschen weit ausgestellte Radhäuser und eine für ein Geländefahrzeug vollkommen typische Silhouette: hochbeinig, extrem kurze Überhänge, eine sehr hoch verlaufende Gürtellinie und ein ausgeprägtes Greenhouse.

Die 22-Zoll-Räder wirken an diesem Kaventsmann keineswegs groß, bei ganz nach oben gefahrenem Luftfahrwerk sogar fast ein bisschen filigran. Viele Details unterstreichen den Offroad-Charakter, dazu gehören die seitlich in den vorderen Kotflügeln integrierten Lufteinlässe oder der angedeutete Trittschutz auf der Motorhaube.

Am Heck zeigt der Land Rover Defender 110 mittels feingliedrig wirkenden, aber unübersehbar leuchtenden LED-Rückleuchten, dass er in der Neuzeit angekommen ist. Das obligatorische Ersatzrad – vollwertig, versteht sich – wird huckepack an der seitlich zu öffnenden Heckklappe getragen. Auch hier versinnbildlicht der Defender dem Betrachter sogleich die uneingeschränkte Startbereitschaft zur ultimativen Safari, oder zur Expedition durch alle Unzulänglichkeiten in für den Normalfall unerreichbare Gefilde dieses Planeten.

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Source
newcarz.de
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