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LAND ROVER DEFENDER (2021)

Offroader auf Wunsch mit Plug-in-Hybrid oder Diesel

Der Plug-in-Hybridantrieb hilft dem Defender nicht nur dabei, C02 zu sparen. Sein Elektromotor erweist sich im Gelände zudem als famose Fahrhilfe. Alternativ gibt es den Land Rover nun auch mit einem Sechszylinder-Diesel.

Das machen sie schon gut bei Land Rover. Sie lassen dich allein am Lenkrad eines neuen Defender P400e auf einen Geländeparcours los, der bei den Presseabteilungen anderer Hersteller wohl für Angstschweiß und Panikattacken sorgte. Das spricht für tiefes Vertrauen in die Fähigkeiten des Produkts. An besonders kniffligen Stellen stehen hilfreiche Instruktoren bereit, die mit gutem Zureden und Handzeichen dafür sorgen, dass selbst Offroad-Anfänger sicher über den Parcours kommen.

Obwohl es vielleicht nicht immer so aussieht. So wie jetzt. Eine steile, ausgewaschene Piste kurvt ziemlich vertikal zum katalanischen Himmel hoch, fußballgroße Felsbrocken haben sich in den Fahrrinnen zusammengerottet. Der Land-Rover-Mitarbeiter am geöffneten Fenster sagt auf Englisch mit schottischem Einschlag, jetzt könntest du probieren, wie der Defender rein elektrisch hochfährt.

Okay, das beim X serienmäßige Luftfahrwerk pumpt den Aufbau in die Höhe, was 73 Millimeter mehr Bodenfreiheit bedeutet und den Böschungswinkel auf großzügige 37,5 Grad erhöht. Der 300 PS starke Ingenium-Vierzylinder hat erst mal Pause, denn in der Achtgang-Wandlerautomatik sitzt ein 105 kW starker Permanentsynchronmotor, der nun die Vortriebsarbeit übernimmt. Seine Energie bezieht er aus einem brutto 19,2 kWh fassenden Lithium-Ionen-Pack über der Hinterachse. Auf der Straße reicht das nach WLTP für 43 km E-Fahren, hier im Gelände dürfte es etwas weniger sein.

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