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Land Rover Defender im Test

Überzeugende Neuauflage:

Eine Ikone wie den Defender, die jahrezehntelang optisch kaum verändert gebaut wurde, neu zu erfinden, ist schwer. Doch Land Rover hat es geschafft.

Von 1948 bis 2016 sah der Defender mehr oder weniger gleich aus, auch wenn natürlich immer wieder technische Neuerungen dazu kamen. Doch nun baute Land Rover erstmals eine völlig neue Version – und die ist ein Volltreffer. Denn eigentlich bleibt nur der Name gleich, auch wenn man sich beim Design an das Original gehalten hat. Das ist gut, denn der neue Look ist eine perfekte Brücke zwischen Altbekanntem und Modernem.

Nach dem längeren Defender 110 gibt es jetzt die Kurzversion Defender 90, die samt dem Reserverad 4,58 Meter lang ist. Es gibt keine hinteren Türen mehr und der Kofferraum ist um die Hälfte geschrumpft – von 786 Liter auf 397 Liter. Die machen sich hauptsächlich in die Höhe bemerkbar, denn man bringt nichts hinein, was breiter als eine Bierkiste ist.

Wir fuhren die Version D200 und die 200 PS und 500 Nm Drehmoment des 3 Liter großen Reihensechszylinder-Diesels schieben die 2,3 Tonnen des immer noch recht klobigen Fahrzeugs richtig stark an. Windschnittig ist der Defender natürlich nicht mit seinen 1,97 Meter Höhe und 2,11 Meter Breite (samt Außenspiegeln). Man sitzt auch entsprechend hoch, doch trotz der weichen Federung, die für viel Komfort sorgt, ist auch die Kurvenlage überraschend gut.

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