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Land Rover will den Defender und den Discovery deutlicher trennen

Der aktuelle Land Rover Defender ist auf der gleichen Plattform aufgebaut wie der Discovery. Während letzterer nicht unbedingt ein komplettes Verkaufsdesaster für den britischen Hersteller war, sorgte die Einführung des Defender aber nun doch für ein durchaus schlechteres Discovery-Jahr. Um das Problem zu bekämpfen, wird die nächste Variante des Discovery auf JLRs Electric Modular Architecture (EMA) umgestellt.

Obwohl Jaguar Land Rover CEO Thierry Bollore die EMA-Plattform als „batterienativ“ bezeichnete, ist sie kein vollständiges Todesurteil für den Verbrennungsmotor im Discovery. Die neue Architektur würde einen Vollhybrid oder Plug-in-Hybrid ermöglichen, begleitet von einem benzinbetriebenen Vierzylindermotor. Aber ja, die Plattform würde auch eine vollelektrische Konfiguration ermöglichen.

In der Zwischenzeit wird der Defender die modulare Längsarchitektur (MLA) nutzen, die reine Batteriemodelle ermöglicht und gleichzeitig die Kompatibilität für einen längs positionierten Motor beibehält – bei dem die Kurbelwelle entlang der Längsachse des Fahrzeugs ausgerichtet ist. Die MLA-Plattform würde es JLR auch ermöglichen, eine Auswahl an MHEV-Modellen für Käufer anzubieten, die bei richtigen Plug-in-Antriebssträngen kalte Füße bekommen.

Die Nachricht von der neuen Plattform ist zwar irgendwie aufregend, aber wir würden wetten, dass die meisten potenziellen Käufer mit den Füßen auf dem Boden bleiben sollten. Gerüchten zufolge wird die neue EMA-Plattform für den Discovery (dann als brandneue und sechste Modellgeneration) am Ende des Geschäftsjahres 2024 debütieren. Das wäre dann am 31. März in drei Jahren.

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