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Mit dem Land Rover Defender PHEV ins Gelände

Taugt der Landy auch als Stromer?

Zum ersten Mal bietet Land Rover den legendären Defender als 110 P400e auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb an. Was der Stromer im Gelände taugt, wollen wir bei unserer Testfahrt herausfinden.

Uns treibts den Schweiss auf die Stirn. Wir fahren im neuen Land Rover Defender 110 P400e PHEV extrem nach links geneigt einen Hügel entlang. «Jetzt wird er gleich kippen», sagt uns der Verstand. Doch während wir kaum zu atmen wagen und uns krampfhaft ans Lenkrad klammern, zieht der Defender stoisch sicher seine Bahn. Einige Meter weiter, nun wieder auf allen vier Rädern und einigermassen waagrechtem Grund, verrät der neben uns sitzende Experte, dass der mit Reserverad über fünf Meter lange und über 2,6 Tonnen schwere Offroader Schräglagen bis zu 45 Grad meistert.

Wir wühlen uns in der Nähe von Manresa, nordwestlich von Barcelona (Spanien), durchs Gelände. Dort will uns Land Rover demonstrieren, dass der Nachfolger des legendären «Landy» seinem Urahn nicht nur ebenbürtig, sondern gar überlegen ist. Selbst im rein elektrischen Fahrbetrieb und im Gelände. Denn erstmals gibts den Defender als 110 P400e auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Und der schafft dank 19,2 kWh-Akku bis zu 53 Kilometer rein elektrisch. Der 300 PS starke Zweiliter-Benziner wird dabei von einem E-Motor mit 105 kW (143 PS) ergänzt, was zu einer Systemleistung von 404 PS führt (0–100 km/h in 5,6 s, Spitze 209 km/h).

Normale oder Geländeuntersetzung

Wer ökologisch sauber durchs Gelände will, hat im per Knopfdruck anwählbaren reinen Elektromodus im Defender P400e kein Problem. Auch unter Strom kann mit normaler Übersetzung oder mit Geländeuntersetzung gefahren werden. Die Bodenfreiheit mit elektronisch geregelter Luftfederung beträgt 291 Millimeter, die Wattiefe 900 Millimeter. Die Böschungswinkel liegen vorne bei 38 und hinten bei 40 Grad, der Rampenwinkel bei 28 Grad, die maximale Steigfähigkeit beträgt wie der maximale seitliche Neigungswinkel 45 Grad. Eine steile Felswand hoch? Kein Problem. Auch die bucklige Geröllpiste schafft der Defender spielend – erst sackt der rechte Vorderreifen in eine tiefe Mulde und das linke Hinterrad schwebt frei in der Luft, dann wühlt sich das Vorderrad nach gefühlvollem Gaseinsatz hoch, das Hinterrad erhält wieder Bodenkontakt – weiter gehts.

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