Privat

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Nach den Austrian Rallye Legends gings nun letzte Woche, nein, vor zwei Wochen nach San Marino zu den „richtigen“ Rallye Legends. Lang genug haben wir ja darauf gewartet, wieder ansatzweise Schritte ins richtige Leben zurück zu machen und Astra Zeneca und Konsorten sei Dank, geht das nun langsam wieder auch wenn der Wiener Ortskaiser da jetzt lieber auf wegsperren und einschränken setzt während in den USA die Stadien mit 80.000 Menschen vollgestopft werden. Dazu aber später.

Freitag früh gings los. Ab nach San Marino. Aufgrund der momentanen Spritpreise, welche, abgekoppelt vom momentanen Ölpreis, einen wahren Höhenflug erleben, mussten wir die Tankstops penibel planen.

Anyway, angekommen in San Marino gabs erstmal Pizza und Regen. Ersteres war super, zweiteres eher Mau. Etwas zu spät bei der Sonderprüfung angekommen stellte sich heraus, Italiener sind aus Zucker und zuschauertechnisch rücksichtsloser als alles, was uns je in Tschechien und der Slowakei passiert ist. Im Regen in der 1. Reihe auf ner Leiter stehen mit Regenmantel, Kapuze UND Regenschirm ist schon unter aller Sau. Nach den ersten paar Fahrzeugen lichteten sich allerdings die Reihen und man hatte hervorragende Sicht.

Gegen Mitternacht gings zurück nach Rimini, welches immer noch vom Winde verweht und menschenleer vor uns lag. Das Hotel selbst lag eigentlich direkt am Strand. Die Zimmer sauber, modern und mit Meerblick, aber die Stadt war halt leer und das Wetter halt naja eben was uns dazu brachte, die Hotelbar leerzutrinken.




 

Samstag früh gings wieder zur Sonderprüfung. Ein Rundkurs stand am Programm, der zweimal gefahren wurde. Genug Programm um den Tag zu verbringen und ein Streetfood-Standl gabs auch.

Beim Bummeln durch die Servicezone wurden Kindheitserinnerungen wach. Lancia, Audi, Subaru, alles da, was mich als kleinen Buben mit Bommelmütze bei der Jänner Rallye schon fasziniert hat. Dazu dann auch noch der Ford Focus von McRae und der Subaru von Richard Burns. Quasi ein Flashback in unsere aktive Rallyezeit.

In der Zuschauerzone selbst gabs nichts nennenswertes. Den ganzen Tag fuhren Autos mehr oder weniger schnell und mehr oder weniger spektakulär vorbei. Es wurden Biere geöffnet und getrunken und lange nach Einbruch der Dunkelheit gings zurück ins Hotel.

Am Sonntag waren wir dann schon so überreizt dass am Tagesplan nur noch Shoppen (Schinken und Käse) und Heimfahren mit gelegentlichem Geldverbrennen an den Zapfsäulen stand.

Im grossen und ganzen ein nettes Wochenende wobei es nicht mit dem Rallye-WM-Wochenende in Finnland mithalten kann. Wars aber definitiv wert, dass mans mal gesehen hat.

Ein paar Tage später sassen wir dann da und überlegten, wie s denn Urlaubstechnisch im Jahr noch weitergeht. So richtigen, fetten, Sommerurlaub hatte ich ja nicht. Den hab ich ja auf Spätspätherbst verschoben in der Hoffnung, dass die USA die Grenzen aufmachen. Bis letzten Freitag tat sich da ja nix ausser der Meldung, dass es „Anfang November“ soweit sein wird.

Blöd, wenn du ab 8. November Urlaub eingetragen hast. Gut, wenn sich am Freitag, wo du eigentlich alles umkrempeln willst, die USA das Ende der Einreisebeschränkung bekanntgibt.

Somit isses nun fix. Der gute Herr Gratzl verzupft sich, mitn Seppi, am 8. November gen Chicago und wird seinen Geburtstag am 14. November im Lambeau Field beim Spiel gegen die Seahawks verbringen. Man darf sich also sowohl hier als auch am Instagram Account auf Junkfood-Bilder freuen oder mir wertvolle Ernährungstips geben.

 

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