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Neuer Range Rover (2021): Hinten grüßt jetzt der Säbelzahntiger

Jaguar Land Rover hat seinem Luxus-SUV ein Makeover verpasst, das mit zeitloser aber doch moderner Eleganz punkten möchte. Wie dieser Spagat gelingt? Wir haben uns den neuen Range Rover genauer angesehen – und nicht nur optische Highlights entdeckt.

Der Range Rover ist sicherlich nicht nur Auto-Kennern ein Begriff – schließlich haben wenige Modelle eine derart erfolgreiche Geschichte aufzuweisen wie das Luxus-SUV von Jaguar Land Rover. Doch, zugegeben, Historie hin oder her: Ein paar prominente Markenbotschafter haben wahrscheinlich auch nicht geschadet. So gilt beispielsweise die Queen als ausgewiesener Range-Rover-Fan und dürfte ihren Teil zur Bekanntheit beigetragen haben. Bereits 1970, als alles seinen Anfang nahm, hatte der Range den Anspruch, ganz oben mitzuspielen. Ein Geländewagen der Extraklasse, der Offroad-Tauglichkeit und Komfort miteinander verbindet – dafür stand, und steht noch heute, dieses Auto. Nachdem die vierte Generation nun aber schon seit 2012 auf den Straßen unterwegs ist (als Facelift seit 2018), brauchte es dringend mal etwas Neues. Dachte sich wohl auch der britische Autobauer und präsentiert mit dem neuen Range Rover ein komplett überarbeitetes Fahrzeug, das sich seiner Wurzeln trotzdem treu bleibt. (Lesen Sie auch: 60 Jahre Jaguar E-Type – Eine Sportwagen-Legende feiert Geburtstag)

Das Design des neuen Range Rover: Zeitlose Eleganz modern interpretiert

Die fünfte Generation wirkt wie aus einem Guss designt. Die Front ist aufgeräumter, die Türgriffe sind zum ersten Mal versenkbar und die Heckleuchten rahmen die Karosserie ein. Ein Stück Glas, das sich von vorne bis hinten über die Fahrzeugsäulen erstreckt, unterstreicht diesen Eindruck zusätzlich. So kommen die drei ikonischen Linien, die einen Range Rover seit jeher optisch charakterisieren noch deutlicher zum Vorschein: die schwebende, leicht nach hinten abfallende Dachlinie, die horizontal betonte, ununterbrochene Gürtellinie und die moderat nach hinten ansteigende Schwellerlinie. Daran wird sich (zum Glück!) nie etwas ändern. Zieht man den Vergleich zum Vorgänger, fallen sofort die neuen Leuchten auf – vor allem am markanten neu designten “Boat-Tail”-Heck. Dort springen einen die vertikal verlaufenden, an Zähne eines Säbelzahntigers erinnernden, Leuchten regelrecht an. Auf Nachfrage erfahren wir, dass genau diese für Land Rover Chefdesigner Andy Wheel das optische Highlight sind. Wobei, leicht fällt ihm die Entscheidung nicht – denn das Luxus-SUV besticht mit einem weiteren raffinierten Detail: Da der Range Rover ohne die gewohnte Silikonlippe zwischen Fenstern und Karosserie auskommt, wirkt es so, als würden beide Teile ineinander fließen. Auch sehr schick! Es sind am Ende auch die vielen kleinen Details, die nicht sofort auffallen, die den neuen Range Rover so einzigartig machen – und unter anderem dafür gesorgt haben, dass es laut Andy Wheel fast fünfeinhalb Jahre dauerte, bis die Skizze den Weg auf die Straße fand.

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Source
gq
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