Privat

nothing compares… to u

das fahle mondlicht scheint durch das fenster rein, spielt durch die rauchschwaden schattenspiele in dein gesicht…

die flamme der kerze auf deinem nachtisch wiegt sich zur leisen musik die ein sanftes lächeln in dein gesicht zaubert. ich hab die schweren vorhänge zur seite gezogen, meine füsse bommeln runter auf die strassen bratislavas von denen die letzten wortfetzen der nachtschwärmer zu uns raufdringen… leise genug, um nicht verstanden zu werden, laut genug, um doch allgegenwärtig zu sein…

eine rauch ich noch, denk ich mir.. ich hab dich wieder ein paar tage nicht gesehen bis mich heute, nein gestern die sehnsucht gepackt hat, und ich dich von der backstube abgeholt hab. du sahst wunderschön aus, mit dem mehl an den fingern, teig an der schürze… und dem glitzern der überraschung in den augen. ich hab mich dann hingesetzt und dir noch zugesehen. ich liebe kreative menschen. mag menschen, die etwas schaffen, etwas aussergewöhnliches, etwas, das anderen freude bereitet… genauso wie es dir sichtlich selbst freude bereitet, diese kunstwerke zu zaubern.

gemeinsam haben wir den laden abgeschlossen und sind hand in hand zu dir spaziert. bei deinem lieblingschinesen haben wir uns zweimal „dasselbe wie immer“ mitgenommen… ich geh mal davon aus, dass du das gesagt hast….

der platzregen hat uns unvermittelt erwischt… mit jeder anderen hätt ich mich irgendwo untergestellt… du hast meine hand genommen und wie kinder sind wir im rinnsal hin und her gesprungen. klitschnass von oben bis unten… der regen perlte von deinem kopf… tropfte von deiner nasenspitze… so standen wir mitten in der fussgängerzone … du hast mich umarmt, meinen hals geküsst und beide haben wir uns „wish u where here“ ins ohr gesungen während wir eng umschlungen getanzt haben. und es gab nur dich und mich… und den regen…

es schmerzt fast, dich jetzt dann zwei wochen nicht sehen zu können… deine lippen nicht spüren zu können… deine umarmungen….

die letzte zigarette ist lang fertig geraucht.. ich liebe es, dir beim schlafen zuzusehen… du strahlst soviel ruhe aus… gelassenheit, liebe, zuneigung sodass die sehnsucht mit jedem meter wächst, den ich von dir getrennt bin. langsam zieht nun ein frischer wind durch die wohnung… die kerzen flackern nervös… ich schliesse das fenster und setz mich noch etwas zum herrn hund in seine ecke. auch er fühlt sich hemmungslos wohl. liebt dich heiss…

ich fühl mich sehr angekommen bei dir… ich hoffe, das vergeht nie…

ich liebe dich

 

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