Privat

nur noch 24 stunden….

begonnen hats ja ganz gut… herr hund hat sich, nachdem er 5 tage nicht anständig gefressen hat, 6 chicken nuggets verdrückt. 2 sind zwar in der nacht wieder retourgekommen aber die entwicklung hat mich zuversichtlich gestimmt. heute früh dann nochmals einen löffel hundefutter getestet: no way! ein stückl huhn: her damit!

trotz der positiven entwicklung hab ich beschlossen, den ultraschall dennoch machen zu lassen. man weiss ja nie.

also gings mittags zum doc. hund hat den ultraschallmann von anfang an geliebt und liess sich ohne wiederrede bauch und die klöten rasieren… beim ultraschall selbst dann die hiobsbotschaft:

der magen vom zwerg ist 8 bis 10 mal grösser als normal. der komplette unterbauch ist magen. vollgestopft mit chicken nuggets und hundefutter der letzten tage. doc selbst meinte dass hunde, die sowas haben, um ihr leben kämpfen und keinen schritt mehr machen. herr hund hingegen war heut früh noch ne stunde mit mir spazieren.

leider konnte anhand des ultraschalls nicht festgestellt werden, warum der magenausgang zu ist somit gabs noch schöne röntgenbilder. da konnte man zwar auch nix sehen aber gut. also nach besprechung mit hundeärztin kam raus, dass man mal den magen ausräumen muss, das wie und was soll sich aber das tierspital ansehen. er ist ein akuter notfall. ab mit ihm

ne halbe stunde später sassen wir in der tierklinik. etwas widerwillig weil ihm das spital beim letzten mal ja so garnicht gepasst hat aber diese ärztin hat er geliebt. (und ich auch ein bissl)

nach der aufnahme gabs erneut ein ultraschall und danach eine weitere besprechung.

diesmal sah man am ultraschall etwas mehr. der dickdarm ist verdickt weshalb das futter da nicht durchkommt. das kann eine entzündung sein (soweit ich das verstanden hab) oder krebs… die drei möglichkeiten sind: operation, die er aufgrund seines alters und seiner verfassung zu 98% nicht übersteht, cortison und schauen, ob die schwellung retourgeht oder euthanasie….

ich hasse solche entscheidungen. gut eigentlich lags klar auf der hand. op kommt nicht in frage, euthanasie detto nicht. der kleine stinker schuldet mir noch 12 jahre. mindestens..

somit haben wir nun unser tablettenspektrum erweitert mit dem wissen, dass auch das cortison nur eine verlängerung ist und irgendwann der dickdarm zumachen wird. doc meint aber dass es ein „verbrechen“ wär, es nicht zumindest zu versuchen so agil und nett er ist. man sieht, dass er nicht will… wir werden nun schauen ob das fleisch genauso stark ist wie der geist

er hat 24 stunden. heute in der nacht sollte die erste partie der tabletten langsam greifen. um 3 uhr früh kommt die zweite ration und um 6 beim gassigehen sollte dann ein schöner kackhaufen daliegen. spätestens.

wenn bis 18 uhr nix passiert, gibts ne neuerliche konsultierung bei frau doc und vermutlich werde ich den kleinen kerl dann zur regenbogenbrücke bringen…. aber soweit denken wir jetzt garnicht…

herr hund liegt grad im bettchen neben mir und ratzt, als wär nix gewesen…

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