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Panorama: Unterwegs im Land Rover Defender mit Dachzelt

Eifel statt Etoscha

Ein Zimmer übers Wochenende? Für diese Anfrage hat die freundliche Dame von der Rezeption des Hotels in Monschau nur ein Lächeln übrig. Denn die Eifel ist – Corona und den vielen Reisebeschränkungen sei Dank – so gut gebucht, wie seit Jahren nicht mehr.

Doch wer mit dem richtigen Auto unterwegs ist, quittiert dieses freundliche, aber unnütze Lächeln mit einem Schulterzucken und bringt einfach sein eigenes Bett mit. Und welches Auto könnte richtiger sein für die Eifel als der neue Land Rover Defender? Denn kaum ein Landstrich in Deutschland ist einsamer und abgelegener als das Vulkangebirge im Mittleren Westen der Republik, und seit sie dort einen eigenen Nationalpark haben, entsteht dort rund um einen ehemaligen Truppenübungsplatz auch noch echte Wildnis. Seit 2004 ist die Natur dort auf 110 Quadratkilometern weitgehend sich selbst überlassen und holt sich auf heideartigen Hochplateaus, in tiefen Schluchten und dichten Wäldern zurück, was ihr britische und belgische Soldaten 60 Jahre lang genommen haben.

Der Nationalpark bietet Wildnis

Zwar versperren überall Schranken und Schilder den Weg, und selbst wenn es für den Defender zwischen Monschau und Nideggen kaum ein Hindernis gäbe, das er mit der elektronischen Hilfe seiner vielen Offroad-Fahrprogramme, mit Luftfederung, Geländeuntersetzung und zuschaltbaren Sperren nicht überwinden könnte, bleibt er natürlich höflich und verantwortungsvoll auf Asphalt. Doch ein bisschen fühlt man sich trotzdem, wie auf dem Weg nach Afrika und spätestens wenn man abends auf einem Parkplatz das Dachzelt aufstellt, ist die Etoschapfanne von der Eifel nur noch einen Steinwurf entfernt.

Das geht mit dem Defender erstaunlich schnell: Ein paar Schnapphaken öffnen, von Hand das Gestänge in die Senkrechte kurbeln, und ehe man es sich versieht, steht ein Mini-Appartement auf dem Dach, in dem zwei Personen bequem Platz finden. Nicht umsonst haben die Briten die neuerdings selbsttragende Karosserie so konstruiert, dass sie auf dem Dach bis zu 300 Kilo trägt. Dann noch die Klappleiter eingehakt und schon kann die Nacht kommen. Pech gehabt, ihr Hoteliers in Monschau und sonst wo in der Eifel. Wer nicht will, der hat schon!

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