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Plug-in-Hybrid im Geländewagen: Land Rover Defender P400e

Es ist wohl als eine zarte Annäherung an den Zeitgeist zu verstehen, dass es nun auch im Defender einen Plug-in-Hybridantrieb gibt. Eine erste Ausfahrt.

Oh je, wird sich wohl manch ein Traditionalist denken: War es wirklich nötig, den Defender mit einem Plug-in-Hybrid zu versehen? Jenen Geländewagen, den man einst gefühlt notfalls mit Taschenmesser und Kieselstein in der Wildnis reparieren konnte? Ein erster Fahrbericht zeigt indes, dass das Ergebnis nicht schlecht ist. Und dennoch eine Menge Fragezeichen hinterlassen kann.

Weiterkommen im Gelände

Der aktuelle Defender, der seit 2019 auf dem Markt ist, hat mit einem klassischen Geländewagen, der Leiterrahmen und Starrachsen mitbringt, nichts mehr zu tun. Land Rover ist in Richtung SUV abgebogen, was Fans bedauern, Controller aber begrüßen. Für ein SUV kann der Defender im Gelände aber noch immer eine ganze Menge, vermutlich mehr als fast alle Konkurrenten. Bei 45 Grad Schräglage neigt sich der Fahrer wie von allein in Richtung Beifahrertür und hofft, dass das üppige Frühstück den Schwerpunkt nicht ungünstig verschoben hat. Der Defender kommt im Gelände fraglos weiter als die so populären SUV es vielfach andeuten. Er ist einer der wenigen, die in dieser Hinsicht keine Blender sind.

Die Bodenfreiheit beträgt 291, die Wattiefe 900 mm; die Böschungswinkel liegen vorne bei 38 und hinten bei 40 Grad, der Rampenwinkel bei 28 Grad. Die Steigfähigkeit liegt ebenso wie der seitliche Neigungswinkel bei 45 Grad. Eine blanke Felswand hoch: Kein Problem. Rechts abbiegen in einen – nennen wir es mal – Weg voller grobem Geröll: Kein Problem. Erst sackt der rechte Vorderreifen in eine tiefe Mulde und das linke Hinterrad schwebt frei in der Luft, dann wühlt sich das Vorderrad mit gefühlvollem Gaseinsatz hoch, das Hinterrad bekommt wieder Bodenkontakt.

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