Elektro/HybridPolestar 2Presseberichte

POLESTAR 2 – Nordischer Leitstern

Das zweite Modell der Volvo- & Geely-Submarke Polestar kommt nach Österreich. Mit vollelektrisch generierten 408 PS und Allradantrieb.

Story Highlights
  • „Wir arbeiten auf Netto-Null-Produktionsemissionen hin, aber unsere Ökobilanz zeigt, dass der Polestar 2 bereits jetzt eine Klimalösung ist!“ (Elisabeth Binder, Presse Polestar Österreich)

Was die Nummer 1 nicht geschafft hat, das bringt die Nummer 2 zuwege: Polestar, die Marke, die als Sublabel des Joint Ventures von Volvo und dem chinesischen Autohersteller Geely 2017 gegründet wurde, ist in Österreich gelandet. Dabei bedeutet es in diesem Fall keine Rangordnung, ob das Modell mit einem Einser oder mit einem Zweier markiert ist, es sind zwei völlig unterschiedliche Typen.

Der Polestar 1 ist ein Plug-in-Hybrid-Sportler mit 609 PS Systemleistung. Er ist auf 1.500 Exemplare limitiert, eine 25 Stück starke Spezialedition markiert gerade das Finale. Der Polestar 2 hingegen ist ein batterieelektrisch angetriebener Fließheckstromer auf der gleichen modularen Technikbasis wie der Volvo XC40. Er soll, gewissermaßen als – schwedischer – Leitstern der Vollelektrifizierung, einen ganzen Modellreigen eröffnen.

Das tut der Fünftürer auf 4,6 Metern Länge mit fast schon völlig schmucklosem Exterieurdesign, was erst recht für Auffälligkeit sorgt. Dahinter steckt ein Österreicher: Max Missoni – längst bekannt für die cool unterkühlte Optik des XC90. Die mit ihm eingeführte charakteristische Tagfahrlichtsignatur markiert auch die Front der Polestars, und futuristischer Tupfen auf dem i sind schmal geschnittene Pixel-LED-Leuchten.

An Leistung bringt es das Startmodell auf 408 PS und 660 Newtonmeter. Generiert wird diese Power aus je einem Elektromotor pro Achse, damit ist Allradantrieb gegeben. Die Fahrstufen werden stufenlos via Ein-Gang-Getriebe dirigiert. 0 auf 100 gehen damit in 4,7 Sekunden, dabei darf er bis zu 205 km/h schnell sein. An Reichweite werden auf Basis eines 78-kW-Akkus 470 Kilometer im Normmix versprochen. Geladen werden kann mit bis zu 150 kW an der Schnellladesäule. Soweit die Papierdaten.

Eine erste Praxisprobe absolvierte der Polestar 2 über insgesamt 520 Kilometer. Alles war dabei: Stadt, Überland und natürlich Autobahn. Wobei den Verlockungen der Kraftentfaltung vor allem in steirischen Kurven nicht immer widerstanden werden konnte, wenn es um das Überholen ging. Denn der mit annähernd 2,2 Tonnen doch recht gewichtige Schwede sitzt satt und ausgewogen auf dem Asphalt, Traktionsprobleme kennt er selbst auf feuchtem Untergrund nicht. Die Regelelektronik greift gegebenenfalls streng, doch nicht bevormundend ein. Die direkter als im XC40 ausgelegte Lenkung ist zwar nicht zackig, dafür präzise. Die Bremsen bauen kontinuierlich und progressiv Druck auf.

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Source
noen.at
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