Discovery SportLand RoverPresseberichte

Praxistest Land Rover Discovery Sport HSE:

Ein Hoch dem Spar-Diesel

Nach seiner jüngsten Überarbeitung tritt der Discovery Sport, die Geländewagen-Mittelklasse von Land Rover, weiter in bewährter Gutsherrenart auf. Bloß keine allzu gravierenden Veränderungen an Front und Heck, warum einen Siegertypen in neue Kleider stecken, wenn der aktuelle Anzug noch perfekt sitzt und keinerlei Falten schlägt? Sanft gestreichelt haben die Designer die Frontpartie, die wesentlichen Erneuerungen finden bei den inneren Werten und unter der Motorhaube statt.

Den Fahrer empfängt ein fein eingerichteter Innenraum, die höchste und teuerste Ausstattungsstufe HSE ist prächtig ausgestattet, kostet allerdings schon mit der Einstiegsmotorisierung eine schöne Stange Geld. Mit 62.055 Euro liegt ihr Preis satte 20.000 Euro über dem der Grundausstattung. Immerhin werden dafür nicht nur der permanente Allradantrieb mit den Fahrprogrammen des Terrain-Response-Systems und eine neunstufige Wandlerautomatik geboten, sondern auch die Sitze mit feinem Leder bezogen und die Meridian-Audioanlage sorgt für ein eindrucksvolles Klangerlebnis.

An Bord ist dann auch die übliche Assistentenschar, der Fahrer denkt, der Discovery lenkt. Im Grunde ist der Chauffeur in keiner Weise gefordert, viele Aufgaben bis hin zum selbständigen Abbremsen und Anfahren im stockenden Verkehr übernimmt der Land Rover auf Befehl selbstständig.

Unter der Haube tuckert der Basisdiesel mit 120 kW (163 PS) und überrascht dank einer Drehmomentspitze von 380 Newtonmeter bei 1500 Umdrehungen pro Minute (U/min) mit erheblicher Durchzugskraft. Bisweilen ist die sogar anstrengend, denn schnell greift die Automatik beim Ampelstart ein, das Kopfnicken der Mitfahrer rührt dann keinesfalls von ihrer Zustimmung für die Leistungsentfaltung her. Aber der Zweiliter-Vierzylinder läuft rund wie ein Medizinball, selbst die Ab- und Anschaltvorgänge beim Stoppen bewältigt er überaus manierlich und nahezu ruckfrei. Dafür ist das neue Mild-Hybrid-System verantwortlich, das mit Hilfe eines kräftigen Starter-Generators und eines 48-Volt-Bordnetzes die Arbeit des Selbstzünders unterstützt. Beim Beschleunigen greift der riemengetriebene Generator als Anschieber ein und macht dem Discovery Beine, beim Gaswegnehmen rekuperiert er die Energie und hält den Bordakku stets auf hohem Ladeniveau.

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Source
Motorzeitung.de
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