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Range Rover Evoque P300e: Auch Strom als Treibstoff

Der Range Rover Evoque wurde elektrifiziert: Der P300e markiert mit 309 PS die Leistungsspitze der Baureihe.

Der Range Rover Evoque wurde elektrifiziert: Der P300e markiert mit 309 PS die Leistungsspitze der Baureihe.

 
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das österreichische Autogeschäft resultieren in einem Pkw-Neuzulassungs-Minus von 24,4 Prozent. Sind es 2019 329.363 Fahrzeuge gewesen, die abgesetzt wurden, so waren es 2020 248.816. Dieser Abwärtsbewegung entgegen bilanziert Land Rover hierzulande mit einem Plus von rund einen Prozent (2019: 1.621 Fahrzeuge, 2020: 1.697 Einheiten). Auch fiel das Minus beider Konzernmarken (Jaguar/Land Rover) gemeinsam mit elf Prozent niedriger aus als der globale Rückgang, mit 18,3 Prozent.Der aktuelle Aufwind der Offroad-Marke basiert zwar teils auf dem neuen Defender, doch für eine Verbreiterung der Erfolgsbasis elektrifiziert Land Rover in allen Modellreihen die Antriebe. Einer der wichtigsten Kandidaten dafür ist der Range Rover Evoque, der sich vom Start weg (vor fast zehn Jahren) als Stilikone etabliert hat. Vor bald zwei Jahren erfolgte der Übergang in die zweite Generation.Die optisch wenig auffällige, dafür technisch tiefgreifende Weiterentwicklung wird jetzt in der Implantierung eines Plug-in-Hybridsystems weitergeführt (nebst milder Elektrifizierung einer Reihe von Motorisierungen, parallel zum Discovery Sport). Der Antriebsstrang setzt sich zusammen aus einem neuen 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner (37 Kilogramm leichter als die 2,0-Liter-Vierzylinder-Ottos) mit 200 PS und einem Stromaggregat mit 109 PS, in Kombination mit 48-Volt-Bordnetz und riemengetriebenem Startergenerator.

Das ergibt 309 PS Systemleistung und 540 Newtonmeter Maximaldrehmoment. Damit ist der P300e der stärkste in seiner Baureihe! Portioniert wird das Antriebsgespann mittels ebenfalls neuer Acht-Stufen-Automatik. Allradantrieb (inklusive Offroad-Fahrprogramme) resultiert aus Verbrennervortrieb an der Vorder- und Stromschub an der Hinterachse. Damit absolviert der Brite den 0-auf-100-Sprint in 6,4 Sekunden, trotz respektablen Gewichts von gut zwei Tonnen. Die rein elektrische Höchstgeschwindigkeit ist mit 135 km/h limitiert, im Hybrid-Modus wird der Elektriker bei diesem Tempo (im getesteten Modell an einer kleinen Atempause spürbar) abgekoppelt. Dann agiert der Benziner solo. Bei 213 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb.

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