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Range Rover Evoque und Discovery Sport jetzt auch als Plug-in-Hybrid

Angesichts der strengen EU-Grenzwerte für den Flottenverbrauch war es nur eine Frage der Zeit. Mit dem aktuellen Modelljahrgang sind daher die beiden Einstiegsmodellreihen von Land Rover und Range Rover auch mit einem (Norm-)verbrauchsschonenden Plug-in-Hybrid-Antrieb zu haben.

Sowohl beim Land Rover Discovery Sport als auch beim Range Rover Evoque kommt dabei eine Kombination aus einem neuen 1,5-l-Dreizylinder-Benziner (ersetzt den 2,0-l-Vierzylinder) und einem 80 kW (109 PS) starken Elektromotor zum Einsatz. Die Systemleistung beträgt 309 PS (227 kW), das maximale Drehmoment liegt bei 540 Nm.

Allradantrieb – bei Land Rover quasi in der DNA – ergibt sich aber nicht mittels eines starren Durchtriebs wie bei den Verbrenner-Versionen, sondern durch die Aufteilung der Antriebsleistung des Benziners (Vorderachse) und des E-Motors (Hinterachse). Wer gerade dran ist mit dem Antrieb, steuert im Hybridmodus die Elektronik. Fährt man rein elektrisch (Reichweite bis zu 55 km und damit oberhalb der heimischen Förder-Grenze) ist Heckantrieb angesagt. Im Geländemodus sorgen die Algorithmen dafür, dass durchgehend beide Achsen mit Antriebskraft versorgt werden.

Wie eine erste Ausfahrt mit einem Range Rover Evoque P300e (so der volle Name des Plug-in-Modells) abseits befestigter Straßen gezeigt hat, ist dieser aber selbst im Elektro-Modus in der Lage, mehr als nur Gehsteigkanten zu erklimmen.

Auf der Straße fällt zunächst die angesichts der Leistung erwartbare Sprintstärke des Stecker-Evoque auf (6,4 Sek. von 0 auf 100 km/h). Bemerkenswert auch die Tatsache, dass sich die Normalstellung der „Drive-Mode“-Auswahl Comfort nennt und außer den Geländeeinstellungen nur noch Eco zur Wahl steht. Auf eine „Sport“-Stellung hat man verzichtet.

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