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RANGER ROVER VELAR P400E

Nächster Anlauf

Der Range Rover Velar steht unverändert im Schatten des Range Rovers. Dabei bietet das Designstück unter den SUVs als Plug-in Hybrid eine Menge Vorteile; aber nur, wenn man regelmäßig laden kann.

Mit großen Vorschusslorbeeren gestartet, ist der Range Rover Velar ein wenig aus dem Sonnenlicht verschwunden. Zu nah am Range Rover und daher zu teuer lauten die Hauptkritikpunkte. Manche sehen in dem Designstück schon einen Problemfall. Doch dieser Abgesang kommt etwas verführt. Zumindest für die Land Rover Strategen, die dem Velar ein Plug-in Hybridmodul verpassen, damit einen neuen Anlauf wagen und damit bei den Elektrojüngern landen wollen.

Also schauen wir uns einmal die Leistungs- und Verbrauchsdaten genauer an. Der Antriebsstrang besteht aus einem Vierzylinder-Benziner der Ingenium-Baureihe, der es auf 221 KW / 300 PS bringt, dazu kommt ein Permanentmagnet-Synchronmotor, der 105 kW / 143 PS zum Vortrieb beiträgt. Unterm Strich freut sich der Velar-Fahrer über eine Systemleistung von 297 kW / 404 PS und ein Drehmoment von 640 Newtonmeter. Die Energie für den elektrischen Teil des Antriebsstrangs stammt von einer 17,1-Kilowattstunden-Lithium-Ionen-Batterie (13,7 kWh netto), die den Velar bis zu 60 Kilometer weit bringen soll. Als Durchschnittsverbrauch gibt der britische Autobauer 2,3 Liter pro 100 Kilometer an.

Bei uns zeigte der Bordcomputer eine Reichweite von 44 Kilometern an. Was uns gleich zum Thema „laden“ bringt. Auch der Range Rover Velar leidet unter der Diskrepanz zwischen Theorie und Realität an deutschen Stromtankstellen. Range Rover gibt an, dass die Stromspeicher innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent gefüllt sind. Wir rollten mit einer Restladung von 14 Prozent zu einer Gleichstrom-Ladestation, die die Akkus des Velars dann in 52 Minuten vollpumpte. Auch wenn das letzte Fünftel beim Befüllen der Batterien am längsten dauert, ist das zu lange. Woran dieses Ergebnis lag, konnten wir nicht eruieren. Letztendlich muss auch die Ladesäule mitspielen, um ein perfektes Laden hinzubekommen. Also bestätigt sich erneut die Tatsache, dass ein PHEV-Mobil nur dann wirklich Sinn ergibt, wenn man dieses über einen längeren Zeitraum an eine Stromtankstelle beziehungsweise Wallbox hängen kann. Zum Beispiel während der Nacht oder der Arbeitszeit im Büro.

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