Privat

Tag 4: geliebte gewohnheiten

mittlerweile hat sich der tagesablauf eingependelt. die gewichtsabnahme hat sich reduziert. das wasser dürft jetzt also draussen sein. hungergefühl ist mittlerweile weg. eine mahlzeit/tag reicht vollkommen aus wenn man mit den shakes ergänzt und mit gehts auch seelisch gut. der schmurg ist im prinzip komplett raus. der blogpost vom 11. hat zusätzlich nochmal gepusht. wir starten also in die letzte halbzeit des diätdingens und freuen uns auf die weihnachtsfeiertage… fairerweise muss ich aber schon zugeben, dass mir gelegentlich doch ne Salamipizza oder n schokokuchen im kopf rumschwebt. ist aber kein allzugrosses thema. in meinem kopf ist viel platz, da kann viel rumschweben.

mittlerweile gehts mir sogar so gut, dass mich nichtmal mehr das innenpolitische system bzw kasperltheater in österreich kratzt. sollen andere ihre internetkriege führen und meinen, man kann rechte leader niederargumentieren. dafür sind mir zeit und nerven zu wichtig. ich erfreu mich des lebens, geniess das zarte pflänzchen der aufkeimenden vernunft und schau, was der tag so bringt.

gestern dann auch nochmals ein gespräch mit dem neuen chef gehabt der mir gleich ein paar lässige projekte vorgestellt hat und unter anderem gemeint hat, es wird eine übernahme meines dienstvertrags in den konzern geprüft, was ich persönlich sehr spannend und entspannend finden würde. dies würde eine änderungskündigung bedeuten, somit auszahlung der abfertigung, was bedeuten würde: mein drei-monats-projekt usa wär finanziell und zeitmässig wieder realisierbar. aber warten wir da mal den jänner ab, da wissen wir dann mehr. (edit: dass ich dann im endeffekt um alles beschissen wurde, ist ja mittlerweile bekannt)

und sonst? sonst tut sich nicht wirklich viel. soziales leben ist runtergefahren. während meiner entgiftung meide ich wirtshäuser und alkoholtrinkende freunde und verbring meine abende lieber zuhause mit dem telefon in der hand. ich hab wieder gefallen daran gefunden, bis zum einschlafen zu telefonieren. neiiiin nicht jobtechnisch. ich liebe es einfach, mich mit menschen auszutauschen, deren zweites wort nicht „nazi“ ist. ich steh drauf, menschen kennenzulernen und mich auf sie einzulassen. bin schon gespannt, wie es da weitergeht wo ich mir sicher bin, dass sie mich töten wird, wenn sie das weihnachtsgeschenk sieht. 🙂 es ist, was es ist… 😛

in diesem sinne gehts mir gut, dem hund gehts übrigens auch den umständen entsprechend. also leichte koordinationsprobleme nach dem aufstehen. teilweise wackelig auf den beinen aber er erfreut sich des lebens und geniesst es mehr als zuvor neben mir zu liegen und den telefonaten aufmerksam zuzuhören 🙂

in diesem sinne stürzen wir uns ins wochenende. habts nen schönen dritten advent. lassts euch nicht stressen und nicht nerven von wem auch immer.

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