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Test: Schafft der Polestar 2 die Pole-Position?

In Sachen Fahrdynamik geht mit dem Polestar ein Polarlicht auf. Punkto Sprachassistent ist er ziemlich helle. Der Test zeigt, ob er auch in anderen wichtigen Bereichen eine Leuchte ist oder im Dunkeln tappt.

Gleich vorweg: Der Polestar 2 steht eindeutig für Sportlichkeit. Das Fahrwerk biegt quasi schnelle Kurven gerade. Natürlich hat der Schwede mit chinesischen Wurzeln die Batterien mitzuschleppen. Das Mehrgewicht fällt allerdings sozusagen nicht ins Gewicht. Die Batterien sind ja im Fahrzeugboden verbaut. Allerding ist eine gewisse Härte zu spüren. Schlaglöcher kommen stark durch. Dazu kommt eine sehr direkte Lenkung, die man je nach Laune zwischen schwergängig und leicht zu bedienen verstellen kann. Alles sehr präzise! Vor allem aber beschleunigt der Polestar extrem giftig in 4,7 Sekunden auf 100 km/h. Allrad, 408 PS und 660 Newtonmeter sprechen da eine klare Sprache! Insofern passt das ziemlich straffe Fahrwerk auch zum Rest des Autos. Die Straffheit hat sicher auch damit zu tun, dass das Performance-Paket mit adaptierten Stoßdämpfern und Bremsen mit an Bord war. Zur Reichweite: Mit der 78-kWh-Batterie sollen es 470 Kilometer sein. In der ­Realität sind es wohl etwas unter 400 Kilometer.




 

Außen hui, Innen auch?

Die Innereien sind qualitativ sehr hochwertig, wobei natürlich auch genug harter Kunststoff zum Einsatz kommt. Auffällig ist ganz klar das Fehlen von Knöpfen. Heckscheiben- und Frontscheibenheizung sowie Lautstärke werden zum Glück noch mit dem Button erledigt. Selbst der Startknopf wurde eliminiert. Wie beim VW ID.3 geht er aber nicht ab, weil das Auto schon beim Einsteigen betriebsbereit ist. Gesteuert wird über den Touchscreen und den „Okay-­Google-Sprachassistenten“. Die Me­nü­führung via Touch ist allerdings schon sehr verwirrend. Manchmal gibt es zu viele ­Informationen am Screen abzulesen. Aber: Man kann ja eben den Sprachassistenten in Zusammenhang mit dem Android Auto Operating System verwenden, um beispielsweise Sitzheizung, Radio, ­Telefon, Navi und Co. zu bedienen – und das funktioniert erstaunlich gut! Allerdings lässt sich nicht alles so steuern! Im Laufe des Tests haben wir hauptsächlich diesen Weg gewählt. Der Preis? Ohne Performance-Paket startet der Schwede, der in China produziert wird, bei 55.900 Euro. Zu kaufen allerdings nur via ­Internet! Der Service wird jedoch beim Volvohändler über die Bühne gehen. Eine günstigere Version mit weniger Reichweite wird noch folgen.

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Source
weekend.at
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