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Video: Polestar 2 im Test – Sehr gut!

Waren Ihnen E-Autos bislang zu langweilig und Teslas zu viel Smartphone auf Rädern? Hier kommt das E-Auto für Petrolheads

Leuten, die gerne selbst schalten und dabei dem Ansauggeräusch lauschen, fehlt es oft an Begeisterungsfähigkeit für E-Autos. Verständlich. Elektroautos beschleunigen zwar ansatzlos, doch Fahrspaß kommt nicht unbedingt auf. Zu künstlich, zu verspielt und zu steril sind sie oft. Polestar ist es gelungen diese Probleme zu lösen! Der Polestar 2 beeindruckt nicht nur mit seiner Beschleunigung und seiner Leistung von 408 PS. Er bietet obendrein Fahrspaß und das ohne sich in den Technik-Spielereien eines Tesla zu verlieren, oder dabei so viel wie ein Porsche Taycan zu kosten. Beeindruckend!

Viele Knöpfe hat der Polestar 2 nicht. Das meiste wird über das Display eingestellt, so auch die Klimaanlage. Auch die Stärke der Rekuperation wird hier geregelt. Dabei setzt Polestar ganz auf das berühmte One-Pedal-Driving. In der Standardeinstellung (maximale Rekuperation, Kriechgang aus) kommt man tatsächlich in aller Regel ohne Bremspedal aus.

Es gibt am Polestar 2 Vieles, was an Volvo erinnert, angefangen bei der Thors-Hammer-Lichtsignatur, über das typische Volvo-Lenkrad bis hin zur Gestaltung der Luftausströmer. Die Affinität zur modernen Digitaltechnik ist aber ebenfalls deutlich spürbar. So nutzt das Anzeigesystem Android als Betriebssystem. Man kann es mit „Ok, Google“ ansprechen und es antwortet. Wenn man möchte, erzählt es auch Witze. Und die Navigation basiert auf Google Maps.

Das Auto gehört in die Mittelklasse; als Konkurrenten werden trotz der fossilen Antriebe Audi A4, BMW 3er, Mercedes C-Klasse genannt, außerdem das Tesla Model 3. Der Elektroantrieb des Polestar 2 entspricht im Wesentlichen dem des Volvo XC40 Pure Electric. Mit zweimal 150 kW also insgesamt 408 PS bietet er jede Menge Power und mit 470 Kilometer (WLTP) auch eine ordentliche Reichweite.

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