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Volvo C40 Recharge: Schwedische Stromlinie

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  • Volvo Coupé-SUV C40 Recharge spielt den Lifestyle-Typen und ist das erste Modell der Schweden, das es ausschließlich mit elektrischem Antrieb gibt.

Die Wende von Volvo klingt ambitioniert: In vier Jahren wollen die Schweden bereits die Hälfte ihrer Modelle mit batterieelektrischem Antrieb verkaufen. Ende des Jahrzehnts soll die Quote dann bei vollen 100 Prozent liegen. Verbrenner und selbst die Plug-in-Hybride wären dann Geschichte.

Die Tür zur emissionsfreien Fortbewegung stieß Anfang dieses Jahres der XC40 Recharge auf. Das kompakte Elektro-SUV hat sich seitdem mehr als 15.000-mal verkauft. Nun folgt der Coupé-Ableger, genannt C40 Recharge. Der schräge Bruder ist Volvos erstes Modell, das es ausschließlich mit elektrischem Antrieb gibt.

Optisch soll dieser Schritt vor allem durch ein gegenüber dem XC40 Recharge neues Gesicht dokumentiert werden. Der C40 Recharge erhielt eine andere Front, bei der der verkleidete Kühlergrill und die Einfassung in Wagenfarbe lackiert sind, sowie das Dach stets in Schwarz gehalten ist. Debüt haben zudem Scheinwerfer in Pixel-LED-Technik. Sie leuchten die Straße zielgenau aus, ohne den Gegenverkehr oder die Person im vorausfahrenden Auto zu blenden.

Der erste Hersteller mit einem elektrischen SUV-Coupé ist Volvo nicht. Im Premium-Segment hat Audi bereits den Q4 e-tron Sportback auf der Straße. Bei den Konzernschwestern Skoda und VW stehen das Enyaq iV Coupé und der ID.5 in den Startlöchern. Und Marken wie Tesla und Ford haben sich bei Model Y und Mustang Mach-E gleich für die Coupé-Form entschieden, ohne parallel eine Steilheckvariante anzubieten.




 

Dem Dachhimmel so nah

Dass bei einer Coupé-Silhouette hinten stets ein paar Abstriche an die Räumlichkeiten gemacht werden müssen, liegt in der Natur der Sache. Dennoch sitzt man im Fond des C40 Recharge gut, wenn auch das Haupthaar nicht mehr viel Luft zum Dachhimmel hat. Hinter den Fondgästen bleibt Platz für 413 Liter an Gepäck, bei umgeklappten Rücksitzlehnen wächst der Laderaum auf 1.205 Liter. Weil vorne unter der Haube durch den Wegfall des Verbrennungsmotors Platz nachblieb, gibt es hier ein zusätzliches Fach (31 Liter Volumen). In der Fachsprache heißt das Ding „Frunk“ – Front-Trunk oder Front-Gepäckraum. Es eignet sich gut zur Unterbringung des Ladekabels oder für die schmutzigen Gummistiefel nach dem Hundespaziergang.

Im Cockpit unterscheidet sich der C40 Recharge nur marginal von seinem Steilheck-Bruder. Das reduzierte Layout mit seinen wenigen Knöpfen und Schaltern verkörpert das kühle, nordische Design. Die Dominanz übernimmt der große, senkrecht angeordnete Touchscreen, dessen Bedienung sich weitgehend intuitiv erschließt, ähnlich wie bei einem Smartphone. Manche Symbole sind allerdings schlicht zu klein, um sie während der Fahrt zielgenau zu treffen. Das lenkt von der Straße ab und spricht gegen die Sicherheits-Philosophie des Hauses.

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Source
edison media
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