Elektro/HybridPresseberichteVolvoXC40

Volvo XC40 Recharge im Test

Das perfekte Stadt-SUV?

Ein Stadt-SUV „und darüber hinaus“ zum Premium-Preis will der Volvo XC40 Recharge sein. Ob er dieses Versprechen halten kann und was das Elektro-SUV noch leistet, haben wir zwei Wochen lang getestet.

Volvo hat in letzter Zeit einiges richtig gemacht, meint man. Da waren pragmatische Entscheidungen: Erst nur noch Vierzylinder, dann möglichst viel Elektrifizierung und zu guter letzt maximal 180 km/h für alle. Das mag für einige abschreckend gewesen sein, vor allem aber war es: konsequent. Und das dürfte sich sehr bald auszahlen.

Hier steht nun Volvos erstes Elektroauto vor uns: Der Volvo XC40 Recharge (Stromverbrauch kombiniert: 25,0-23,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²). Der basiert auf dem bereits seit einiger Zeit bekannten Verbrennermodell, fährt mit einer 78 kWh (brutto) großen Batterie im Fahrzeugboden und zwei Elektromotoren mit jeweils 150 kW (nach alter Währung: je 204 PS) und einem Preisschild von – mindestens – 59.250 Euro vor.

Das scheinen rosige Aussichten auf ein wahrhaftiges Premium-SUV zu sein. Volvo selbst preist den XC40 als „Stadtauto für das moderne urbane Leben und darüber hinaus“ an. Die Abmessungen von 4,42 Meter in der Länge und 1,86 Meter in der Breite passen schonmal dazu, die Übersicht gerade nach schräg hinten ist allerdings recht eingeschränkt. Ungünstig für das Aufladen an der städtischen Ladesäule ist die Ladeklappe platziert – von der Fahrerseite aus gesehen hinten links sind Säulen am Straßenrand meistens schlecht zu erreichen.

Das Platzangebot hingegen geht auf beiden Sitzreihen als fürstlich durch, der Kofferraum muss trotz der üppigen Batterie kaum an Volumen einbüßen und für das Ladekabel gibt es den 31 Liter fassenden „Frunk“ unter der Frontklappe. Gespannt waren wir auf das neue Infotainmentsystem, das voll auf eine Android-Oberfläche samt Google-Navigation setzt. Auch hier wird Volvo mit einer konsequenten Entscheidung Recht behalten, eine zügigere und bessere Navigation haben wir bislang in keinem Auto erlebt. Auch die Sprachbedienung funktionierte auf Anhieb reibungslos. Wer allerdings häufiger den Touchscreen nutzt, wird sich regelmäßig über die verschachtelte Menüstruktur und die klein dimensionierten Schaltflächen aufregen, die zum „Danebentippen“ führen.

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