Elektro/HybridPresseberichteVolvoXC40

VOLVO XC40 RECHARGE

Nachdem der elektrische Volvo XC40 mit seinen zwei E-Maschinen als ebenso cooler wie muskulöser Strom-Sprinter manchen Konkurrenten hinter sich ließ, kommt nun die weniger eskalative Variante mit nur einem Motor und etwas kleinerem Akku zum günstigeren Preis. Clever?

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis Volvo den rein vorderradgetriebenen XC40 Recharge an den Start bringt. Mit über 400 PS wirkte der zweimotorige Debütant ja fast schon ein bisschen überpowert. Manch Unbedarfter bekam beim herzhaften Tritt aufs Fahrpedal große Augen. Fünf Sekunden auf 100. Klingt jetzt nicht sooo spektakulär, fühlt sich aber fast schon spooky an. Zumal der über zwei Tonnen schwere Kompakt-SUV kaum Energie in Schlupf verschwendet, einfach nach vorn powert. Je eine Synchronmaschine treibt bei ihm Vorder- und Hinterachse an. Beim neuen Modell verzichten sie auf den hinteren Antriebsstrang samt Inverter, spendieren dem vorderen dafür einen Tick mehr Leistung, jetzt 231 PS.

400 Kilometer Reichweite, 32 Minuten Ladezeit

Vom Akku knapsen sie ihm die Module im ehemaligen Kardantunnel ab. Übrig bleiben 70 kWh brutto, nutzbar netto etwa 65 kWh. Sollte genügen, Volvo verspricht bis zu 400 Kilometer Reichweite (WLTP kombiniert). Wer das immer noch vorhandene Dynamik-Potenzial häufig nutzt, muss natürlich früher an den Lader. Schnellladesäulen verlässt der Volvo im Idealfall schon nach 32 Minuten wieder mit einem von zehn auf 80 Prozent gefüllten Akku – und das auf die gewohnt kultivierte Weise. Wer mit ihm alltagsnormal fährt, wird keinen Unterschied zur Twin-Version spüren, die nachhaltige Beschleunigung ohne Umschweife bei unauffällig guter Traktion überzeugen.

Zum Turnier trailern? Aber natürlich!

Erst beim Hobby-Dragstern, womöglich noch aus einer engen Kurve heraus offenbart sich die Mischung aus reduziertem Punch und ausschließlicher Vorderachs-Traktion. Schlimm? Nö. Die feine elektronische Traktionskontrolle samt ESC ist eher durchs flackernde Symbol in der Instrumentenkombi als rigoroses Wegregeln erkennbar. Zerrige Antriebseinflüsse in der Lenkung? Nein. Ach, und Fury-Fans können ebenfalls entspannt bleiben und gelassen mit ihrem langmähnigen Partner zum Turnier trailern – die 1.500 Kilogramm Anhängelast bleiben erhalten. Überhaupt beherrscht der einmotorige Volvo neben wuseligem City-Stromern auch die entspannte Reise. Bequeme Sitze, langstreckentauglich Ergonomie und ausreichend Platz samt reichlich Ablagen schaffen ebenso Sympathie wie die gut ablesbaren Digitalinstrumenten.

weiterlesen

Source
Auto, Motor und Sport
Show More

Leave a Reply

Back to top button