PresseberichteVolvoXC40

VOLVO XC40 T2

Kleiner SUV mit Basis-Benziner im Test

Da rollt sie, die günstigste Eintrittskarte in die Welt der Schweden. Ob der 129 PS starke Dreizylindermotor eine Empfehlung verdient, klärt der Test.

Die Straße ist nass, der zweite Gang eingelegt, der Kurvenausgang naht. Plötzlich zupfen und zerren die Antriebskräfte an der Lenkung, die Vorderräder ringen um Halt. Und das soll der Basismotor sein? In der Tat ist der T2 genannte Dreizylinder mit 129 PS nicht nur das kleinste Aggregat des XC40, sondern stellt seit dem Ende des V40 auch den Einstieg in den Volvo-Kosmos dar. An Drehmoment mangelt es dem 1.500er-Motor tatsächlich nicht.

Gerade in den unteren Gängen gefällt die sehr früh anliegende und gut zu dosierende Kraft. Zudem läuft der Turbomotor auch unter einer akustischen Tarnkappe, arbeitet äußerst leise und laufruhig. Nichtsdestotrotz muss er aber alsbald gegen die Fahrwiderstände kapitulieren, die, resultierend aus einem Leergewicht von fast 1,6 Tonnen und einer recht großen Stirnfläche, irgendwann zu viel werden. Die Werksangabe auf 100 km/h verfehlt er um satte 1,8 Sekunden, und über 120 km/h geht es nur mühselig vorwärts.

Das recht lang übersetzte Sechsganggetriebe trägt seinen Teil zum eher betulichen Beschleunigungserlebnis bei, sodass die Volvo-typischen 180 km/h Spitze hier eher physikalisch denn elektronisch bedingt sind. Die Schaltwege sind zwar recht kurz, aber die Kupplung lässt sich schlecht dosieren, und das Getriebe schaltet sich gummiartig. Die Automatik passt besser zum XC40, ist aber erst für den kräftigeren T3 (163 PS) erhältlich. Hilft die lange Übersetzung wenigstens, den Testverbrauch zu drücken? Nun, er liegt bei 7,8 l/100 km und damit auf dem Niveau des B4 genannten 197-PS-Mildhybrids – also nein. Und die Fahreigenschaften? Changieren zwischen unambitioniertem Handling und eher hölzernem Federungskomfort.

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