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Wie gut ist der neue Basis-Polestar 2?

Fahrtest mit dem neuen Elektroauto

Großer Elektroflitzer zum kleinen Preis. Den Polestar 2 gibt es jetzt als Basismodell, schon für 35.930 Euro und mit einer Reichweite von 440 Kilometern.

Der Name ist Anspruch. Polestar. Polarstern. Das ist der hellste Himmelskörper am Nordhimmel. Im Sternbild des kleinen Wagens. Kleine Wagen hat die Firma Polestar, Tochter des schwedischen Autobauers Volvo und des chinesischen Konzerns Geely, nicht im Angebot. Der Polestar 2 ist eine viersitzige Limousine und mit einer Länge von 4,61 Metern eher im Segment von 3er/4er BMW oder Mercedes C-Klasse unterwegs. Allerdings von Anfang an rein elektrisch. Wie mittlerweile so üblich, starten Autohersteller ihre neuen Modellreihen immer mit dem stärksten Auto. Bei Polestar war es das Topmodell mit zwei Elektromotoren, Allrad-Antrieb und 408 PS. Jetzt gibt es die Basisvariante mit nur einem Motor, 224 PS aber trotzdem mit üppiger Ausstattung für einen Preis von 35.930 Euro (Umweltprämie* abgezogen). Zum Vergleich: Der kleinste Dreier kostet „nackt“ schon über 2.000 Euro, der C180 von Mercedes gar 5.000 Euro mehr. Benziner, wohl gemerkt.

Auch Thors Hammer ist wieder mit von der Partie

Wir sind gespannt. Das Topmodell des Polestar 2 haben wir noch in bester Erinnerung. Die Fahrdynamik der Elektro-Limousine ist ein echter Leckerbissen. Wie die beiden E-Aggregate auf Vorder- und Hinterachse ansetzen und losstarten und in 4,7 Sekunden Tempo 100 erreichen, das ist fast schon vergnügungssteuerpflichtig. Dabei vernascht man locker den ein oder anderen Turbo-Benziner aus der alten Welt. Aber wie wird sich der „kastrierte“ Polestar fahren, der ja dem Schwestermodell ja wie ein Ei dem anderen gleicht? Im Design zurückhaltend, nordisch mit klaren und kühlen Linien und mit dem ein oder anderen versteckten optischen Gag. Thors Hammer zum Beispiel, das Werkzeug des mythischen Nordgottes, findet sich wie auch bei Volvo als Licht-Animation in den Front-Scheinwerfern. Innen ist das Auto genauso klar. Bei den Farben lautet das Motto „All shades of grey“, dazu schwarze Hochglanz-Farbe und gewebte Stoffbezüge auch auf dem Armaturenbrett. Soweit wie möglich nachhaltig und vegan.

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Source
tz.de
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